Von Waldspitzmäusen ist bekannt, dass die Schädel- und Gehirngröße saisonal um bis zu 20 Prozent schwankt. In ihrer neuen Studie zeigen Forscher*innen unseres Instituts, dass die Schrumpfung und das erneute Wachstum abhängig sind von den Umweltbedingungen. Bei Tieren, die unter konstanten Temperaturen gehalten wurden, nahm die Schädelgröße nur langsam, aber konstant ab und nicht mehr zu.

Spitzmäuse schrumpfen und wachsen abhängig von den Umweltbedingungen

Von Waldspitzmäusen ist bekannt, dass die Schädel- und Gehirngröße saisonal um bis zu 20 Prozent schwankt. In ihrer neuen Studie zeigen Forscher*innen unseres Instituts, dass die Schrumpfung und das erneute Wachstum abhängig sind von den Umweltbedingungen. Bei Tieren, die unter konstanten Temperaturen gehalten wurden, nahm die Schädelgröße nur langsam, aber konstant ab und nicht mehr zu.
In niederschlagsreichen und in kalten Regionen sind Vögel oft dunkel gefärbt. Forscher um Bart Kempenaers aus Seewiesen bestätigen damit zwei eigentlich widersprüchliche Theorien zur Färbung von Tieren. Das Foto zeigt einen Buschflöter, der ein hell gefärbtes Gefieder hat. Er kommt in den Trockengebieten im Landesinneren Australiens vor. Der nah verwandte Schwarzschopf-Wippflöter hingegen lebt in der regenreichen Küstenzone und hat ein dunkles Gefieder.

Nässe und Kälte begünstigt dunkles Gefieder

In niederschlagsreichen und in kalten Regionen sind Vögel oft dunkel gefärbt. Forscher um Bart Kempenaers aus Seewiesen bestätigen damit zwei eigentlich widersprüchliche Theorien zur Färbung von Tieren. Das Foto zeigt einen Buschflöter, der ein hell gefärbtes Gefieder hat. Er kommt in den Trockengebieten im Landesinneren Australiens vor. Der nah verwandte Schwarzschopf-Wippflöter hingegen lebt in der regenreichen Küstenzone und hat ein dunkles Gefieder.
Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen. Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und Kolleg*innen haben das nun untersucht und vermuten in ihrer neuen Studie, dass bei Vögeln Erinnerungen in anderer Art und Weise verarbeitet werden als bei Säugetieren.

Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere

Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen. Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und Kolleg*innen haben das nun untersucht und vermuten in ihrer neuen Studie, dass bei Vögeln Erinnerungen in anderer Art und Weise verarbeitet werden als bei Säugetieren.
Als Unterstützer freuen wir uns über den Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt, das Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz bewirken will.Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie Ende der 1980er Jahre. (Für mehr Informationen bitte klicken)

Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern

Als Unterstützer freuen wir uns über den Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt, das Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz bewirken will.
Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie Ende der 1980er Jahre.
(Für mehr Informationen bitte klicken)
Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde. Nachdem Mitte August 2018 russische Kosmonauten die Icarus-Antenne an der Außenseite der Internationalen Raumstation (ISS) angebracht und mit dem Bordcomputer verbunden haben, soll nun die Testphase für das erdumspannende Beobachtungssystem beginnen.

Schutz der Säugetiere Afrikas durch Beobachtung aus dem All

Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde. Nachdem Mitte August 2018 russische Kosmonauten die Icarus-Antenne an der Außenseite der Internationalen Raumstation (ISS) angebracht und mit dem Bordcomputer verbunden haben, soll nun die Testphase für das erdumspannende Beobachtungssystem beginnen.
Iain Couzin, Direktor der Abteilung Kollektivverhalten und Professor an der Uni Konstanz, wurde in die jährliche Liste der hoch zitierten Forscher 2018 aufgenommen. Die Liste von Clarivate Analytics (vormals Thompson Reuters) zeichnet Forscher aus, deren Zitationsleistung bei Publikationen zu den anerkanntesten und einflussreichsten gehören, die von Kollegen auf der ganzen Welt festgelegt werden. Wir gratulieren!

Iain Couzin gehört zu den Top-Wissenschaftlern 2018

Iain Couzin, Direktor der Abteilung Kollektivverhalten und Professor an der Uni Konstanz, wurde in die jährliche Liste der hoch zitierten Forscher 2018 aufgenommen. Die Liste von Clarivate Analytics (vormals Thompson Reuters) zeichnet Forscher aus, deren Zitationsleistung bei Publikationen zu den anerkanntesten und einflussreichsten gehören, die von Kollegen auf der ganzen Welt festgelegt werden. Wir gratulieren!


Pressemitteilungen

Nässe und Kälte begünstigen dunkles Gefieder

19. Februar 2019

In niederschlagsreichen und in kalten Regionen sind Vögel oft dunkel gefärbt. Das zeigt eine Analyse der Gefiederfärbung eines internationalen Teams von Wissenschaftlern mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Die ...

Gedächtniswellen im Vogelhirn

13. Februar 2019

Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der ...

Sind sich Fische ihrer selbst bewusst?

7. Februar 2019

Schimpansen, Delfine, Krähen und Elstern erkennen ihr Spiegelbild als Abbild des eigenen Körpers. Bislang gilt dies als Anzeichen dafür, dass diese Arten ein Bewusstsein von sich selbst besitzen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für ...

Max-Planck-Forscher unterstützen Volksbegehren Artenvielfalt

29. Januar 2019

Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie ...

Kein Ei gleicht dem anderen

4. Januar 2019

Brütende Blaumeisen-Weibchen stimmen die Zusammensetzung ihrer Eier auf die Bedürfnisse der aus ihnen schlüpfenden Küken ab. So entwickelt sich jeder Embryo in seiner ganz individuell zusammengesetzten Umgebung im Ei. Die neue Forschung vom ...

Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her

24. Oktober 2018

Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen ...

Multimedia


Icarus – on the move with animals

Icarus – on the move with animals

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The animals of our planet are constantly in motion – some may fly, swim, or migrate thousands of kilometers; others move just a few hundred metres. They all have one thing in common, however: little is known about their journeys. Icarus should change this in the next years. By increasing our knowledge about animal migration, we can learn more about the state of our planet.

Evolution - lohnende Seitensprünge

Evolution - lohnende Seitensprünge

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Die Auswahl des richtigen Partners ist auch bei Blaumeisen von entscheidender Bedeutung. Wer bis zu zehn hungrige Küken satt bekommen muss, braucht gutes Teamwork. Aber muss man deshalb auch in treuer Partnerschaft leben? Und ist das wirklich die beste Strategie für den Fortpflanzungserfolg?

Youtuber "MrWissen2Go" zu Besuch in Seewiesen

Youtuber "MrWissen2Go" zu Besuch in Seewiesen

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Im Rahmen einer Deutschlandreise zum Max-Planck-Tag am 14.9. besuchte Mirko Drotschmann auch das MPI in Seewiesen, um mit Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort interessante Fragen zu diskutieren. Im Gespräch: Manfred Gahr darüber, warum Vögel singen - oder eben nicht.

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Karriere und Chancengleichheit

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