Wir suchen Wissenschaftler*innen weltweit für Vorträge bei unserem Symposium über Forschungsthemen zum Beispiel auf den Gebieten der Verhaltensökologie, Neurobiologie, Physiologie und Genetik/Genomik. Ausgewählte Kandidat*innen könnten für eine Führungsposition an unserem Institut berücksichtigt werden.Bitte auf das Bild klicken für mehr Informationen zur Ausschreibung.

Symposium "Frontiers in Behavioural Research"
am 4. und 5. April 2019
in Seewiesen

Wir suchen Wissenschaftler*innen weltweit für Vorträge bei unserem Symposium über Forschungsthemen zum Beispiel auf den Gebieten der Verhaltensökologie, Neurobiologie, Physiologie und Genetik/Genomik.
Ausgewählte Kandidat*innen könnten für eine Führungsposition an unserem Institut berücksichtigt werden.
Bitte auf das Bild klicken für mehr Informationen zur Ausschreibung.
Als Unterstützer freuen wir uns über den Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt, das Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz bewirken will.Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie Ende der 1980er Jahre. (Für mehr Informationen bitte klicken)

Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern

Als Unterstützer freuen wir uns über den Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt, das Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz bewirken will.
Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie Ende der 1980er Jahre.
(Für mehr Informationen bitte klicken)
In einem Blog, der alte Paper über Ökologie und Evolution durch Interviews mit ihren Autoren diskutiert, hat Hari Sridhar kürzlich eine Studie von Bart Kempenaers et al. von 1992 über Fremdgehen von Blaumeisen aufgegriffen. Sridhar hat unseren Direktor über seine Motivation für seine Arbeit gefragt, über das Zustandekommen der damaligen Kooperation und gefragt, was wir seither über Fremdgehen gelernt haben.

Interview mit Bart Kempenaers über eine vor über 25 Jahren publizierte Studie in der Zeitschrift "Nature"

In einem Blog, der alte Paper über Ökologie und Evolution durch Interviews mit ihren Autoren diskutiert, hat Hari Sridhar kürzlich eine Studie von Bart Kempenaers et al. von 1992 über Fremdgehen von Blaumeisen aufgegriffen. Sridhar hat unseren Direktor über seine Motivation für seine Arbeit gefragt, über das Zustandekommen der damaligen Kooperation und gefragt, was wir seither über Fremdgehen gelernt haben.
Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde. Nachdem Mitte August 2018 russische Kosmonauten die Icarus-Antenne an der Außenseite der Internationalen Raumstation (ISS) angebracht und mit dem Bordcomputer verbunden haben, soll nun die Testphase für das erdumspannende Beobachtungssystem beginnen.

Schutz der Säugetiere Afrikas durch Beobachtung aus dem All

Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde. Nachdem Mitte August 2018 russische Kosmonauten die Icarus-Antenne an der Außenseite der Internationalen Raumstation (ISS) angebracht und mit dem Bordcomputer verbunden haben, soll nun die Testphase für das erdumspannende Beobachtungssystem beginnen.
Iain Couzin, Direktor der Abteilung Kollektivverhalten und Professor an der Uni Konstanz, wurde in die jährliche Liste der hoch zitierten Forscher 2018 aufgenommen. Die Liste von Clarivate Analytics (vormals Thompson Reuters) zeichnet Forscher aus, deren Zitationsleistung bei Publikationen zu den anerkanntesten und einflussreichsten gehören, die von Kollegen auf der ganzen Welt festgelegt werden. Wir gratulieren!

Iain Couzin gehört zu den Top-Wissenschaftlern 2018

Iain Couzin, Direktor der Abteilung Kollektivverhalten und Professor an der Uni Konstanz, wurde in die jährliche Liste der hoch zitierten Forscher 2018 aufgenommen. Die Liste von Clarivate Analytics (vormals Thompson Reuters) zeichnet Forscher aus, deren Zitationsleistung bei Publikationen zu den anerkanntesten und einflussreichsten gehören, die von Kollegen auf der ganzen Welt festgelegt werden. Wir gratulieren!
Eine internationales Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forschern aus Seewiesen setzte Miniatursender ein, um die Nahrungssuchstrategien von fünf Fledermausarten zu erforschen. Sie analysierten hoch aufgelöste GPS-Positionen der Fledermäuse zusammen mit ihren jeweiligen Echoortungsrufen. So fanden sie heraus, dass gemeinsames Jagen von der Verfügbarkeit der Nahrungsquelle abhängig ist: Wenn die Tiere nach Futter suchten, das nur sehr lokal oder für einen geringen Zeitraum zur Verfügung stand, zahlte es sich aus, anstatt alleine in einer Gruppen zu jagen und so die Chance zu erhöhen, das Futter zu finden.

Ist Nahrung nur kurzfristig oder lokal verfügbar, gehen Fledermäuse gemeinsam auf die Jagd

Eine internationales Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forschern aus Seewiesen setzte Miniatursender ein, um die Nahrungssuchstrategien von fünf Fledermausarten zu erforschen. Sie analysierten hoch aufgelöste GPS-Positionen der Fledermäuse zusammen mit ihren jeweiligen Echoortungsrufen. So fanden sie heraus, dass gemeinsames Jagen von der Verfügbarkeit der Nahrungsquelle abhängig ist: Wenn die Tiere nach Futter suchten, das nur sehr lokal oder für einen geringen Zeitraum zur Verfügung stand, zahlte es sich aus, anstatt alleine in einer Gruppen zu jagen und so die Chance zu erhöhen, das Futter zu finden.
Tropische Vögel leben im Allgemeinen in einer Umwelt mit weniger ausgeprägter Saisonalität verglichen mit Arten der gemäßigten Breiten. Trotzdem ist bei männlichen Purpurtangaren im Amazonas der morgendliche Gesang ausgesprochen saisonal ausgeprägt, parallel zu einer minimalen Verlängerung der Tageszeit. Wissenschaftler aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie in Seewiesen und eine Kollegin der Uni Konstanz haben sich nun ein Jahr lang die Nahrungsquellen der Vögel angeschaut und gefunden, dass stabile Isotope wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sulfur in den Federn der Tiere keine großen Änderungen über das Jahr anzeigen. Die Testosteronproduktion hingegen war während der Trockenzeit erhöht, was darauf hindeutet, dass männliche Purpurtangaren einen saisonalen Fortpflanzungszyklus durchlaufen.

Saisonalität am Äquator

Tropische Vögel leben im Allgemeinen in einer Umwelt mit weniger ausgeprägter Saisonalität verglichen mit Arten der gemäßigten Breiten. Trotzdem ist bei männlichen Purpurtangaren im Amazonas der morgendliche Gesang ausgesprochen saisonal ausgeprägt, parallel zu einer minimalen Verlängerung der Tageszeit. Wissenschaftler aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie in Seewiesen und eine Kollegin der Uni Konstanz haben sich nun ein Jahr lang die Nahrungsquellen der Vögel angeschaut und gefunden, dass stabile Isotope wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sulfur in den Federn der Tiere keine großen Änderungen über das Jahr anzeigen. Die Testosteronproduktion hingegen war während der Trockenzeit erhöht, was darauf hindeutet, dass männliche Purpurtangaren einen saisonalen Fortpflanzungszyklus durchlaufen.


Pressemitteilungen

Gedächtniswellen im Vogelhirn

13. Februar 2019

Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der ...

Sind sich Fische ihrer selbst bewusst?

7. Februar 2019

Schimpansen, Delfine, Krähen und Elstern erkennen ihr Spiegelbild als Abbild des eigenen Körpers. Bislang gilt dies als Anzeichen dafür, dass diese Arten ein Bewusstsein von sich selbst besitzen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für ...

Max-Planck-Forscher unterstützen Volksbegehren Artenvielfalt

29. Januar 2019

Deutschland hat in den letzten 30 Jahren einen Großteil seiner Insekten verloren. Über die Hälfte aller Wildbienen-Arten sind bedroht oder bereits ausgestorben. Dieser Schwund betrifft auch die Vögel: Heute leben nur noch rund halb so viele Vögel wie ...

Kein Ei gleicht dem anderen

4. Januar 2019

Brütende Blaumeisen-Weibchen stimmen die Zusammensetzung ihrer Eier auf die Bedürfnisse der aus ihnen schlüpfenden Küken ab. So entwickelt sich jeder Embryo in seiner ganz individuell zusammengesetzten Umgebung im Ei. Die neue Forschung vom ...

Kohlmeisen entgiften auf Kosten der Lebensdauer

28. November 2018

Manchmal stehen Fortpflanzung und Überleben im Widerspruch zueinander. Ein Grund für dieses Dilemma könnten sogenannte freie Radikale sein. Wenn Kohlmeisen-Männchen während der Brutzeit höheren Stoffwechsel haben, entstehen in ihrem Körper mehr ...

Der Schein trügt

13. November 2018

Der schwarze Brustfleck oder Latz von männlichen Spatzen sollte nicht uneingeschränkt als ein Symbol für seine Streitlust angesehen werden. Eine Metaanalyse eines internationalen Teams von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in ...

Institutsseminarreihe in Seewiesen

Peter Teglberg Madsen, Aarhus University: Functional convergence in bat and toothed whale echolocation

21.02.2019 13:00 - 14:00
Seewiesen, Raum: Seminar Room House 4, Tea & Coffee 12:30h

Timothy J. Greives, North Dakota State University: Mechanisms and importance of timing in a constantly changing world

14.03.2019 13:00 - 14:00
Seewiesen, Raum: Seminar Room House 4, Tea & Coffee 12:30h

Jesse Barber, Boise State University: The importance of sensory ecology in shaping behavior and evolution

21.03.2019 13:00 - 14:00
Seewiesen, Raum: Seminar Room House 4, Tea & Coffee 12:30h

Thierry Aubin, Université Paris-Sud: Coding strategies in vocal communications of song birds

28.03.2019 13:00 - 14:00
Seewiesen, Raum: Seminar Room House 4, Tea & Coffee 12:30h

John Tuthill, University of Washington: Neural mechanisms of proprioception and motor control in Drosophila

04.04.2019 10:00 - 11:00
Seewiesen, Raum: Seminar Room House 4, Tea & Coffee 12:30h

Multimedia


Icarus – on the move with animals

Icarus – on the move with animals

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The animals of our planet are constantly in motion – some may fly, swim, or migrate thousands of kilometers; others move just a few hundred metres. They all have one thing in common, however: little is known about their journeys. Icarus should change this in the next years. By increasing our knowledge about animal migration, we can learn more about the state of our planet.

Evolution - lohnende Seitensprünge

Evolution - lohnende Seitensprünge

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Die Auswahl des richtigen Partners ist auch bei Blaumeisen von entscheidender Bedeutung. Wer bis zu zehn hungrige Küken satt bekommen muss, braucht gutes Teamwork. Aber muss man deshalb auch in treuer Partnerschaft leben? Und ist das wirklich die beste Strategie für den Fortpflanzungserfolg?

Youtuber "MrWissen2Go" zu Besuch in Seewiesen

Youtuber "MrWissen2Go" zu Besuch in Seewiesen

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Im Rahmen einer Deutschlandreise zum Max-Planck-Tag am 14.9. besuchte Mirko Drotschmann auch das MPI in Seewiesen, um mit Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort interessante Fragen zu diskutieren. Im Gespräch: Manfred Gahr darüber, warum Vögel singen - oder eben nicht.

Karriere und Chancengleichheit am MPIO


Karriere und Chancengleichheit

Karriere und Chancengleichheit

Hier finden Sie Informationen über Ihren möglichen Einstieg in das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und Radolfzell/Konstanz.

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