Veranstaltungen in Seewiesen und Radolfzell

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Menschenaffen kommunizieren kooperativ

Mit ihrem Projekt möchten die Wissenschaftler herausfinden, wie Konflikte, Kooperationen und Kommunikation dazu beitragen, eine Gemeinschaft zu formen. Dazu vergleichen sie eine Ameisen- und eine Spinnenart, die beide gruppenlebend sind, ihre Nahrung teilen und als Gruppe zu einem neuen Nestplatz aufbrechen – die Verwandtschaftsverhältnisse in der Gruppe unterscheiden sich jedoch zwischen den Arten. Wie die Individuen jeweils mit den entstehenden Interessenskonflikten umgehen und miteinander kooperieren, liefert Erkenntnisse zum allgemeinen Verständnis der Funktion biologischer Kollektive.

Alex Jordan aus der Abteilung Kollektivverhalten wird zusammen mit einem israelischen Kollegen für drei Jahre von der Minna-James-Heineman-Stiftung unterstützt

Mit ihrem Projekt möchten die Wissenschaftler herausfinden, wie Konflikte, Kooperationen und Kommunikation dazu beitragen, eine Gemeinschaft zu formen. Dazu vergleichen sie eine Ameisen- und eine Spinnenart, die beide gruppenlebend sind, ihre Nahrung teilen und als Gruppe zu einem neuen Nestplatz aufbrechen – die Verwandtschaftsverhältnisse in der Gruppe unterscheiden sich jedoch zwischen den Arten. Wie die Individuen jeweils mit den entstehenden Interessenskonflikten umgehen und miteinander kooperieren, liefert Erkenntnisse zum allgemeinen Verständnis der Funktion biologischer Kollektive.

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Der morgendliche Gesang der Vögel wird durch Licht getriggert. Dies konnten Wissenschaftler der Abteilung Verhaltensökologie und Evolutionäre Genetik erstmals experimentell durch künstliche Beleuchtung des Lebensraumes bei Nacht beweisen. Vor allem Rotkehlchen, aber auch die anderen drei untersuchten Vogelarten Amsel, Blau- und Kohlmeise reagierten auf nächtliche Beleuchtung der Wissenschaftler durch früheren Gesang am Morgen, sangen dann aber auch wieder später, wenn das Licht ausgemacht wurde. Flexibilität im Verhalten ist also eine wichtige Komponente der Vögel, um auf künstliche nächtliche Beleuchtung zu reagieren.

Vögel passen ihr Gesangsverhalten an die Lichtbedingungen an

Der morgendliche Gesang der Vögel wird durch Licht getriggert. Dies konnten Wissenschaftler der Abteilung Verhaltensökologie und Evolutionäre Genetik erstmals experimentell durch künstliche Beleuchtung des Lebensraumes bei Nacht beweisen. Vor allem Rotkehlchen, aber auch die anderen drei untersuchten Vogelarten Amsel, Blau- und Kohlmeise reagierten auf nächtliche Beleuchtung der Wissenschaftler durch früheren Gesang am Morgen, sangen dann aber auch wieder später, wenn das Licht ausgemacht wurde. Flexibilität im Verhalten ist also eine wichtige Komponente der Vögel, um auf künstliche nächtliche Beleuchtung zu reagieren.

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Am 18.02. ist Prof. Dr. Horst Mittelstaedt verstorben. Er war über 31 Jahre Direktor am MPI für Verhaltensphysiologie in Seewiesen und forschte an den Prinzipien und Mechanismen der Nachrichtenverarbeitung im Organismus und der an der kybernetischen Verhaltensanalyse.

Horst Mittelstaedt *1923 +2016

Am 18.02. ist Prof. Dr. Horst Mittelstaedt verstorben. Er war über 31 Jahre Direktor am MPI für Verhaltensphysiologie in Seewiesen und forschte an den Prinzipien und Mechanismen der Nachrichtenverarbeitung im Organismus und der an der kybernetischen Verhaltensanalyse.
Raben nutzen ihre sozialen Kontakte, um Konflikte zu vermeiden. Streiten sich alle um ein oder zwei Leckerbissen, fressen Raben mit sozialen Bindungen enger beieinander. Bei besonders aggressiv behandelten Dritten suchten sie nach der Fütterung wieder vermehrt den Zusammenschluss. Dies fanden Miriam Sima und Simone Pika aus der Humboldt-Forschungsgruppe mit einem Kollegen in Wien heraus. Sie untersuchten das Verhalten von Raben während und nach eines Konflikts, den sie durch in unterschiedliche große Stücke zerteiltes Schweinefleisch auslösten.

Konfliktlösung bei Raben

Raben nutzen ihre sozialen Kontakte, um Konflikte zu vermeiden. Streiten sich alle um ein oder zwei Leckerbissen, fressen Raben mit sozialen Bindungen enger beieinander. Bei besonders aggressiv behandelten Dritten suchten sie nach der Fütterung wieder vermehrt den Zusammenschluss. Dies fanden Miriam Sima und Simone Pika aus der Humboldt-Forschungsgruppe mit einem Kollegen in Wien heraus. Sie untersuchten das Verhalten von Raben während und nach eines Konflikts, den sie durch in unterschiedliche große Stücke zerteiltes Schweinefleisch auslösten. [mehr]
Niels Dingemanse, Leiter der Forschungsgruppe Evolutionäre Ökologie von Variation in Seewiesen ist einer der meistzitierten Wissenschaftler 2015 auf einer Liste von Thomson Reuters, einem internationalen Medien- und Informationskonzern. Die Analyse basiert auf Daten aus dem „Web of Science“. Dort wird erfasst, wie oft eine wissenschaftliche Publikation von anderen Autoren zitiert wird. Nur das erste Prozent der meistzitierten Publikationen ging in die Analyse ein. Herzlichen Glückwunsch, Niels!

Niels Dingemanse auf Liste der meistzitierten Wissenschaftler 2015 (Thomson Reuters)

Niels Dingemanse, Leiter der Forschungsgruppe Evolutionäre Ökologie von Variation in Seewiesen ist einer der meistzitierten Wissenschaftler 2015 auf einer Liste von Thomson Reuters, einem internationalen Medien- und Informationskonzern. Die Analyse basiert auf Daten aus dem „Web of Science“. Dort wird erfasst, wie oft eine wissenschaftliche Publikation von anderen Autoren zitiert wird. Nur das erste Prozent der meistzitierten Publikationen ging in die Analyse ein. Herzlichen Glückwunsch, Niels!

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Das Öffentlichkeitszentrum MaxCine des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell wurde als ein Ort der 1000 Ideen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 28.11. im Milchwerk in Radolfzell statt. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm umrahmte die Auszeichnung mit Vorträgen von Prof. Dr. Martin Wikelski und Prof. Dr. Iain D. Couzin, den beiden Direktoren des Instituts, sowie dem ehemaligen Direktor Prof. Dr. em. Peter Berthold.

MaxCine ausgezeichnet

Das Öffentlichkeitszentrum MaxCine des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell wurde als ein Ort der 1000 Ideen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 28.11. im Milchwerk in Radolfzell statt. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm umrahmte die Auszeichnung mit Vorträgen von Prof. Dr. Martin Wikelski und Prof. Dr. Iain D. Couzin, den beiden Direktoren des Instituts, sowie dem ehemaligen Direktor Prof. Dr. em. Peter Berthold. [mehr]
Unsere Humboldt-Forschungsgruppe startete gerade eine neue Studie zur kommunikativen Entwicklung von Kindern von 0-24 Monaten. Interessierte Eltern können (vertraulich) bei der Online-Umfrage mitmachen und dort anhand eines Entwicklungskalenders die Fortschritte ihres Babies dokumentieren. Ein Artikel über diese Studie ist in der Novemberausgabe der Zeitschrift "Baby und Familie" zu lesen, die es in allen Apotheken gibt.

Mitmachprojekt: Meilensteine der Sprache

Unsere Humboldt-Forschungsgruppe startete gerade eine neue Studie zur kommunikativen Entwicklung von Kindern von 0-24 Monaten. Interessierte Eltern können (vertraulich) bei der Online-Umfrage mitmachen und dort anhand eines Entwicklungskalenders die Fortschritte ihres Babies dokumentieren. Ein Artikel über diese Studie ist in der Novemberausgabe der Zeitschrift "Baby und Familie" zu lesen, die es in allen Apotheken gibt. [mehr]
Gänsevater Micha Quetting fliegt fleißig mit seinen Graugänsen. Huckepack auf den Gänsen sitzt jedoch nicht Nils Holgersson, sondern modernste High-Tech, mit deren Hilfe Martin Wikelski die genaue Aerodynamik des Vogelfluges entschlüsselt.

Nils Holgersson mal anders...

Gänsevater Micha Quetting fliegt fleißig mit seinen Graugänsen. Huckepack auf den Gänsen sitzt jedoch nicht Nils Holgersson, sondern modernste High-Tech, mit deren Hilfe Martin Wikelski die genaue Aerodynamik des Vogelfluges entschlüsselt. [mehr]
MPIO Doktorand Sherub erhält eine hohe Umweltschutzauszeichnung in Bhutan. Er wird für seine unermüdliche Dokumentation der außerordentlichen Vogelvielfalt in Bhutan gewürdigt.

Sherub erhält hohe Auszeichnung

MPIO Doktorand Sherub erhält eine hohe Umweltschutzauszeichnung in Bhutan. Er wird für seine unermüdliche Dokumentation der außerordentlichen Vogelvielfalt in Bhutan gewürdigt. [mehr]
Die Liste der Tierarten, die Sie mit dem Animal Tracker verfolgen können, wird immer länger: neu hinzugekommen sind: Himalaya-, Raben- und Truthahngeier, Prachtfregattvögel, Schwarzstörche, Singschwäne, Weißkopfseeadler und als erste Säugerart: Schwarze Flughunde.Auf vielfachen Wunsch haben wir auch zwei neue Funktionen eingebaut: Sie können nun Tierarten filtern und nach bestimmten Tieren suchen.

Neue Funktionen und Tierarten im Animal Tracker

Die Liste der Tierarten, die Sie mit dem Animal Tracker verfolgen können, wird immer länger: neu hinzugekommen sind: Himalaya-, Raben- und Truthahngeier, Prachtfregattvögel, Schwarzstörche, Singschwäne, Weißkopfseeadler und als erste Säugerart: Schwarze Flughunde.
Auf vielfachen Wunsch haben wir auch zwei neue Funktionen eingebaut: Sie können nun Tierarten filtern und nach bestimmten Tieren suchen. [mehr]
Die Doktorandin aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie erklärt in einem kurzen Video "in search of singing genes" ihr Projekt verständlich und unterhaltsam und gewinnt so den ersten Science Slam des MPIOs - Gratulation!

Maggie Ko gewinnt Science Slam beim Grand Challenges Symposium

Die Doktorandin aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie erklärt in einem kurzen Video "in search of singing genes" ihr Projekt verständlich und unterhaltsam und gewinnt so den ersten Science Slam des MPIOs - Gratulation! [mehr]
Martin Wikelski berichtet Eindrücke von seiner Feldarbeit mit afrikanischen Flughunden zu Fotos vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Christian Ziegler.

Das bewegte Leben der Flughunde

Martin Wikelski berichtet Eindrücke von seiner Feldarbeit mit afrikanischen Flughunden zu Fotos vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Christian Ziegler. [mehr]
Neue Max-Planck-Themenseite: Die Tiere unserer Erde sind ständig in Bewegung — sie fliegen, schwimmen und wandern tausende Kilometer, oder auch nur wenige hundert Meter. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: über ihre Reisen ist kaum etwas bekannt. Icarus soll das in den nächsten Jahren ändern. Mit dem Wissen über die Tiere können wir viel über den Zustand unseres Planeten lernen.

http://www.tiersensoren.mpg.de/

Neue Max-Planck-Themenseite: Die Tiere unserer Erde sind ständig in Bewegung sie fliegen, schwimmen und wandern tausende Kilometer, oder auch nur wenige hundert Meter. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: über ihre Reisen ist kaum etwas bekannt. Icarus soll das in den nächsten Jahren ändern. Mit dem Wissen über die Tiere können wir viel über den Zustand unseres Planeten lernen. [mehr]
Max Planck Cinema: Film über die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltensökologie und Evol. Genetik zum Thema Partnerwahl und Partnertreue bei Blaumeisen.

Max Planck Cinema: Neue Filme über Partnerwahl bei Blaumeisen und Vaterschaftstests

Max Planck Cinema: Film über die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltensökologie und Evol. Genetik zum Thema Partnerwahl und Partnertreue bei Blaumeisen.
Wer ist der Vater? Diese Frage lässt sich heutzutage rasch klären - bei Tieren wie beim Menschen. Eine Animation erklärt, wie ein solcher Vaterschaftstest funktioniert.

Max Planck Cinema: Vaterschaftsanalysen

Wer ist der Vater? Diese Frage lässt sich heutzutage rasch klären - bei Tieren wie beim Menschen. Eine Animation erklärt, wie ein solcher Vaterschaftstest funktioniert. [mehr]
Buteo-Morph ist ein Citizen Science Projekt unseres Instituts für alle interessieren Vogelbeobachter: Europaweit werden Daten gesammelt über geographische und zeitliche Unterschiede in der Verbreitung verschiedener Morph-Typen bei Mäusebussarden.

Mitmachprojekt für Jedermann: Farbmorphe von Mäusebussarden

Buteo-Morph ist ein Citizen Science Projekt unseres Instituts für alle interessieren Vogelbeobachter: Europaweit werden Daten gesammelt über geographische und zeitliche Unterschiede in der Verbreitung verschiedener Morph-Typen bei Mäusebussarden.
 
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