Veranstaltungen in Seewiesen und Radolfzell

Juli 2015
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R for Biologists II: Visualisation and analysis of spatial information

vom 2015-07-13 09:00 Uhr bis zum 2015-07-17 17:00 Uhr

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International Bioacoustics Congress

Organisiert von Wissenschaftlern des MPIs für Ornithologie - die Anmeldung läuft

Internationale Bioakustiktagung 2015 in Murnau

Organisiert von Wissenschaftlern des MPIs für Ornithologie - die Anmeldung läuft

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  • Keine Stellenangebote vorhanden, auf unserer englischen Startseite sind jedoch evtl. internationale Stellen ausgeschrieben

Citizen Science Projekt über Farbmorphe von Mäusebussarden

<p>Wissenschaftler des MPIO und der Hochschule Koblenz konnten nun zeigen, dass Wei&szlig;st&ouml;rche im Segelflug den Luftwiderstand durch die Auff&auml;cherung ihrer Schwungfedern deutlich reduzieren. Der induzierte Luftwiderstand entsteht durch Wirbelbildung an Tragfl&auml;chen und kann f&uuml;r bis zu drei Viertel des Gesamtwiderstandes an einem Fl&uuml;gel verantwortlich sein. Moderne Verkehrsflugzeuge benutzen besondere Strukturen am Fl&uuml;gelende zur Reduzierung des Widerstands um etwa 10%. St&ouml;rche erreichen knapp 20%.</p>

Störche reduzieren Luftwiderstand besser als moderne Flugzeuge

Wissenschaftler des MPIO und der Hochschule Koblenz konnten nun zeigen, dass Weißstörche im Segelflug den Luftwiderstand durch die Auffächerung ihrer Schwungfedern deutlich reduzieren. Der induzierte Luftwiderstand entsteht durch Wirbelbildung an Tragflächen und kann für bis zu drei Viertel des Gesamtwiderstandes an einem Flügel verantwortlich sein. Moderne Verkehrsflugzeuge benutzen besondere Strukturen am Flügelende zur Reduzierung des Widerstands um etwa 10%. Störche erreichen knapp 20%.

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Wissenschaftler um den neuen MPIO Direktor Iain Couzin haben die Bewegungen aller Individuen einer Paviangruppe automatisch aufgezeichnet. Obwohl die Paviangruppe eine sehr differenzierte Sozialstruktur hat, wird die Entscheidung, in welche Richtung sich die Gruppe bewegt, nach dem Mehrheitsprinzip getroffen. Demokratische Entscheidungen k&ouml;nnten also ein angeborenes Kollektivverhalten sein.

Science: Paviane folgen der Gruppe, keinem Führer

Wissenschaftler um den neuen MPIO Direktor Iain Couzin haben die Bewegungen aller Individuen einer Paviangruppe automatisch aufgezeichnet. Obwohl die Paviangruppe eine sehr differenzierte Sozialstruktur hat, wird die Entscheidung, in welche Richtung sich die Gruppe bewegt, nach dem Mehrheitsprinzip getroffen. Demokratische Entscheidungen könnten also ein angeborenes Kollektivverhalten sein. [mehr]
Wikelski und seine Koautoren schlussfolgern in ihrem aktuellen Review in Science: Die einzigartigen M&ouml;glichkeiten der big-data-Tiertelemetrie er&ouml;ffnen uns einen neuen Blick auf Tiere als evolvierte Sensoren ihrer Umwelt. Diese Tiersensoren haben das Potential, unsere Umwelt auf ganz neue Wege zu monitoren.

Science: Tiersensoren als Augen und Ohren der Menschheit

Wikelski und seine Koautoren schlussfolgern in ihrem aktuellen Review in Science: Die einzigartigen Möglichkeiten der big-data-Tiertelemetrie eröffnen uns einen neuen Blick auf Tiere als evolvierte Sensoren ihrer Umwelt. Diese Tiersensoren haben das Potential, unsere Umwelt auf ganz neue Wege zu monitoren. [mehr]
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen L&ouml;sungen - und sie haben eine hei&szlig;e Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, fr&uuml;hzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn &uuml;ber Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen.

21. Juni: ZDF TerraX: Der sechste Sinn der Tiere

Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen - und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen. [mehr]
Die meisten menschengemachten Aktivit&auml;ten sind mit L&auml;rm verbunden, der die Lebensweise der Tiere beeintr&auml;chtigen kann. Der Einfluss von L&auml;rm auf die Nahrungssuche wurde nun von Wissenschaftlern des Instituts an der Wasserfledermaus getestet, die ihre Beute mit Hilfe von Echoortung findet. Obwohl die Beute unver&auml;ndert durch Echoortung erkannt werden konnte, beeintr&auml;chtigte der L&auml;rm das Futtersuchverhalten. So k&ouml;nnten die negativen Auswirkungen von L&auml;rm ohne Kenntnis der genauen Ursachen auch bei anderen Arten untersch&auml;tzt werden. (Bild: Dietmar Nill, <a>www.dietmar-nill.de</a><a href="#__target_object_not_reachable">)</a>

Lärm beeinflusst Beutesuchverhalten

Die meisten menschengemachten Aktivitäten sind mit Lärm verbunden, der die Lebensweise der Tiere beeinträchtigen kann. Der Einfluss von Lärm auf die Nahrungssuche wurde nun von Wissenschaftlern des Instituts an der Wasserfledermaus getestet, die ihre Beute mit Hilfe von Echoortung findet. Obwohl die Beute unverändert durch Echoortung erkannt werden konnte, beeinträchtigte der Lärm das Futtersuchverhalten. So könnten die negativen Auswirkungen von Lärm ohne Kenntnis der genauen Ursachen auch bei anderen Arten unterschätzt werden. (Bild: Dietmar Nill, www.dietmar-nill.de) [mehr]
Am 13. Mai 2015 ist Frau Dr. Anna Levinson im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie arbeitete seit 1971 zusammen mit ihrem Ehemann Prof. Dr. Hermann Levinson (1924-2013) im Seewiesener Institut &uuml;ber die Sinnes-und Ern&auml;hrungsphysiologie verschiedener Insekten- und Milbenarten. Wir werden dem international hoch anerkannten Biologenpaar <span class="st">stets ein ehrendes Andenken bewahren.</span>

Dr. Anna Levinson ist gestorben

Am 13. Mai 2015 ist Frau Dr. Anna Levinson im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie arbeitete seit 1971 zusammen mit ihrem Ehemann Prof. Dr. Hermann Levinson (1924-2013) im Seewiesener Institut über die Sinnes-und Ernährungsphysiologie verschiedener Insekten- und Milbenarten. Wir werden dem international hoch anerkannten Biologenpaar stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Wir untersuchen den Formationsflug von Graug&auml;nsen indem die V&ouml;gel unserem Ultraleichtflieger folgen. Dazu werden die Tiere auf den Piloten gepr&auml;gt. Micha Quetting ver&ouml;ffentlicht sein Leben als G&auml;nsevater in seinem sehr lesenswerten Blog.

Gänsevater

Wir untersuchen den Formationsflug von Graugänsen indem die Vögel unserem Ultraleichtflieger folgen. Dazu werden die Tiere auf den Piloten geprägt. Micha Quetting veröffentlicht sein Leben als Gänsevater in seinem sehr lesenswerten Blog. [mehr]
Emmi Schlicht und Bart Kempenaers beschreiben in Animal Behaviour, dass Blaumeisen mit 9-11 Tage alten Nestlingen diese im Durchschnitt erst nach vier Stunden wieder f&uuml;ttern, wenn sie gefangen und beprobt werden. Auf die Nestlinge und den Bruterfolg hatte dies allerdings keinen langfristigen negativen Einflu&szlig;.

Blaumeiseneltern verzögern Fütterung nach Handling

Emmi Schlicht und Bart Kempenaers beschreiben in Animal Behaviour, dass Blaumeisen mit 9-11 Tage alten Nestlingen diese im Durchschnitt erst nach vier Stunden wieder füttern, wenn sie gefangen und beprobt werden. Auf die Nestlinge und den Bruterfolg hatte dies allerdings keinen langfristigen negativen Einfluß.
Unser &Ouml;ffentlichkeitszentrum z&auml;hlt zu den Preistr&auml;gern des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". Laut Jury leistet MaxCine einen herausragenden Beitrag f&uuml;r die Zukunft Deutschlands.

Auszeichnung für MaxCine

Unser Öffentlichkeitszentrum zählt zu den Preisträgern des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". Laut Jury leistet MaxCine einen herausragenden Beitrag für die Zukunft Deutschlands. [mehr]
Das diesj&auml;hrige Treffen des Kuratoriums fand am 19. und 20. April in Radolfzell statt. Erstmals war auch unser neuer Direktor Iain Couzin dabei. Wie immer fand zwischen den Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Medien ein interessanter Austausch statt.

Treffen des Kuratoriums

Das diesjährige Treffen des Kuratoriums fand am 19. und 20. April in Radolfzell statt. Erstmals war auch unser neuer Direktor Iain Couzin dabei. Wie immer fand zwischen den Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Medien ein interessanter Austausch statt.
Seewiesen empfing am 15.4.15 G&auml;ste aus dem Kabupaten &bdquo;Sterngebirge&ldquo; im Herzen Papua Neuguineas, das bis vor wenigen Jahrzehnten noch ganz unerschlossen war. Prof. Dr. Wulf Schiefenh&ouml;vel erforscht dort seit den fr&uuml;hen 1970er Jahren die Kultur der Eipo und begleitete dabei deren dramatischen Kulturwandel vom Steinbeil zum Computer in einer Generation. Mit finanzieller Unterst&uuml;tzung des Ausw&auml;rtigen Amtes und der Botschaft in Jakarta wurde durch Initiative von Prof. Schiefenh&ouml;vel letztes Jahr im Juli ein neues Kulturzentrum im Eipomek-Tal eingeweiht. Dort werden den Eipo Dokumentationen ihrer Kultur vor der &Uuml;bernahme des Christentums gezeigt und damit ein St&uuml;ck ihrer Geschichte zug&auml;nglich gemacht.

Regierungsdelegation der Ethnie „Eipo“ aus Papua/Indonesien zu Besuch in Seewiesen

Seewiesen empfing am 15.4.15 Gäste aus dem Kabupaten „Sterngebirge“ im Herzen Papua Neuguineas, das bis vor wenigen Jahrzehnten noch ganz unerschlossen war. Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel erforscht dort seit den frühen 1970er Jahren die Kultur der Eipo und begleitete dabei deren dramatischen Kulturwandel vom Steinbeil zum Computer in einer Generation. Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Botschaft in Jakarta wurde durch Initiative von Prof. Schiefenhövel letztes Jahr im Juli ein neues Kulturzentrum im Eipomek-Tal eingeweiht. Dort werden den Eipo Dokumentationen ihrer Kultur vor der Übernahme des Christentums gezeigt und damit ein Stück ihrer Geschichte zugänglich gemacht.
Gratulation an Bart Kempenaers, Niels Dingemanse, Wolfgang Forstmeier, Wolfgang Goymann &amp; Henrik Brumm (alle Seewiesen), die sich zu den f&uuml;hrenden 50 Verhaltensbiologen Deutschlands z&auml;hlen d&uuml;rfen. Auch Holger Schielzeth, Petra Quillfeldt, Anne Peters &amp; Bj&ouml;rn Siemers, langj&auml;hrige Wissenschaftler in Seewiesen oder Radolfzell sind auf der Liste, die das "Laborjournal" im M&auml;rz ver&ouml;ffentlichte. Die Analyse basiert auf Publikationsanalysen von 2009-2013.

Unter den 50 meistzitierten Verhaltensbiologen Deutschlands sind (oder waren) neun Wissenschaftler am Institut

Gratulation an Bart Kempenaers, Niels Dingemanse, Wolfgang Forstmeier, Wolfgang Goymann & Henrik Brumm (alle Seewiesen), die sich zu den führenden 50 Verhaltensbiologen Deutschlands zählen dürfen. Auch Holger Schielzeth, Petra Quillfeldt, Anne Peters & Björn Siemers, langjährige Wissenschaftler in Seewiesen oder Radolfzell sind auf der Liste, die das "Laborjournal" im März veröffentlichte. Die Analyse basiert auf Publikationsanalysen von 2009-2013. [mehr]
Streifeng&auml;nse fliegen auf nicht in einer konstanten H&ouml;he &uuml;ber den Himalaya sondern folgen den H&ouml;henz&uuml;gen. Auf diese Weise bleiben sie in relativ dichter Luft und reduzieren ihre Energieausgaben.

Achterbahnflug über den Himalaya

Streifengänse fliegen auf nicht in einer konstanten Höhe über den Himalaya sondern folgen den Höhenzügen. Auf diese Weise bleiben sie in relativ dichter Luft und reduzieren ihre Energieausgaben. [mehr]
 
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