Veranstaltungen in Seewiesen und Radolfzell

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Getting Published & Understanding Peer Review

vom 07.06.2018 09:00 Uhr bis zum 08.06.2018 17:00 Uhr

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Getting Published & Understanding Peer Review

vom 07.06.2018 09:00 Uhr bis zum 08.06.2018 17:00 Uhr

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  • Das nächste Institutsseminar wird demnächst hier veröffentlicht.
16.-18. Oktober 2018 Registrierungen (auf Einladung) werden bereits angenommen.

Wild Clocks Conference 2018 in Seewiesen

16.-18. Oktober 2018
Registrierungen (auf Einladung) werden bereits angenommen.

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Stellenangebote
  • Keine Stellenangebote vorhanden, auf unserer englischen Startseite sind jedoch evtl. internationale Stellen ausgeschrieben

Das Verschwinden eines Elternteils bei Blaumeisen bedeutet oft den Tod für die ganze Brut

Helga Gwinner aus Seewiesen und Kollegen fanden heraus, dass in Nestern mit aromatischen Kräutern die Eier von Staren wärmer waren, die Eltern sich länger im Nest aufhielten und die Jungvögel schwerer waren. Wahrscheinlich profitieren Eltern und Jungtiere von pharmakologischen Einflüssen der Pflanzen.

Den Kräuterweisheiten auf der Spur

Helga Gwinner aus Seewiesen und Kollegen fanden heraus, dass in Nestern mit aromatischen Kräutern die Eier von Staren wärmer waren, die Eltern sich länger im Nest aufhielten und die Jungvögel schwerer waren. Wahrscheinlich profitieren Eltern und Jungtiere von pharmakologischen Einflüssen der Pflanzen.

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Bei Haussperlingen ist die Fremdvaterschaft von alten Männchen am höchsten. Weder das Anwerben durch Weibchen noch die Anzahl an Fremdpaarungen stehen mit dem männlichen Alter in Verbindung. Post-kopulatorische Mechanismen wie Spermienkonkurrenz könnten jedoch für dieses Ungleichgewicht entscheidend sein.

Ältere Männchen werden bei Seitensprüngen nicht bevorzugt

Bei Haussperlingen ist die Fremdvaterschaft von alten Männchen am höchsten. Weder das Anwerben durch Weibchen noch die Anzahl an Fremdpaarungen stehen mit dem männlichen Alter in Verbindung. Post-kopulatorische Mechanismen wie Spermienkonkurrenz könnten jedoch für dieses Ungleichgewicht entscheidend sein. [mehr]
Am 2. Juni 2018 ist Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt kurz vor seinem 90. Geburtstag im Kreise seiner Familie verstorben. Als Schüler des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz reiste er schon im jungen Alter mit dem Meeresbiologen Hans Hass nach Galapagos, um dort mithilfe der UNESCO die ersten Natur- und Artenschutzprogramme einzurichten. Später wandte er sein Forschungsinteresse der evolutionären Biologie des menschlichen Wahrnehmens, Empfindens, Denkens und Verhaltens zu. Er ist der Gründer des Forschungszweiges Humanethologie und seit 1970 Leiter seiner eigenen Forschungsstelle. Ende der Achtziger Jahre gründete er mit seinem Schüler Dr. Karl Grammer überdies das Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie in Wien. Mit seinem humanethologischem Filmarchiv und ein beeindruckendes Lebenswerk an Publikationen hinterlässt Irenäus Eibl-Eibesfeldt die weltgrößte kulturenvergleichende Filmdokumentation menschlichen Verhaltens. Ein Antrag auf Aufnahme in das Memory of the World Programm der UNESCO ist in Vorbereitung. Er ist Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen.

Wir nehmen Abschied von Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt

Am 2. Juni 2018 ist Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt kurz vor seinem 90. Geburtstag im Kreise seiner Familie verstorben. Als Schüler des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz reiste er schon im jungen Alter mit dem Meeresbiologen Hans Hass nach Galapagos, um dort mithilfe der UNESCO die ersten Natur- und Artenschutzprogramme einzurichten. Später wandte er sein Forschungsinteresse der evolutionären Biologie des menschlichen Wahrnehmens, Empfindens, Denkens und Verhaltens zu. Er ist der Gründer des Forschungszweiges Humanethologie und seit 1970 Leiter seiner eigenen Forschungsstelle. Ende der Achtziger Jahre gründete er mit seinem Schüler Dr. Karl Grammer überdies das Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie in Wien. Mit seinem humanethologischem Filmarchiv und ein beeindruckendes Lebenswerk an Publikationen hinterlässt Irenäus Eibl-Eibesfeldt die weltgrößte kulturenvergleichende Filmdokumentation menschlichen Verhaltens. Ein Antrag auf Aufnahme in das Memory of the World Programm der UNESCO ist in Vorbereitung. Er ist Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen.

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Der Kaninchenkauz (Athene cunicularia) kolonialisierte vor einigen Jahrzehnten die Städte Südamerikas. Jakob Müller und Bart Kempenaers zeigen in ihrer neuen Studie, dass jede Stadt unabhängig voneinander von einer kleinen Gründerpopulation aus der ländlichen Umgebung besiedelt wurde, nicht von einer einzigen Population, die sich über die Städte ausgebreitet hat.

Populationsstruktur von land- und stadtlebenden Kaninchenkäuzen

Der Kaninchenkauz (Athene cunicularia) kolonialisierte vor einigen Jahrzehnten die Städte Südamerikas. Jakob Müller und Bart Kempenaers zeigen in ihrer neuen Studie, dass jede Stadt unabhängig voneinander von einer kleinen Gründerpopulation aus der ländlichen Umgebung besiedelt wurde, nicht von einer einzigen Population, die sich über die Städte ausgebreitet hat. [mehr]
Wissenschaftler der Forschungsgruppe Akustische und Funktionelle Ökologie aus Seewiesen zeigen in einer neuen Studie, dass Große Hufeisennasen akustische Signale der Umgebung nutzen, um die begrenzte Reichweite ihrer Echoortungslaute deutlich zu vergrößern.

Gespitzte Ohren: Wie Fledermäuse verschiedene Hörereignisse gleichzeitig auswerten

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Akustische und Funktionelle Ökologie aus Seewiesen zeigen in einer neuen Studie, dass Große Hufeisennasen akustische Signale der Umgebung nutzen, um die begrenzte Reichweite ihrer Echoortungslaute deutlich zu vergrößern. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell hat mit dem Yale Center for Biodiversity and Global Change ein neues, gemeinsam betriebenes Forschungscenter eingeweiht. Damit soll die Erforschung und der Schutz der Biodiversität vorangetrieben werden.

Zentrum zur Erforschung von Tierwanderungen eingeweiht

Das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell hat mit dem Yale Center for Biodiversity and Global Change ein neues, gemeinsam betriebenes Forschungscenter eingeweiht. Damit soll die Erforschung und der Schutz der Biodiversität vorangetrieben werden. [mehr]
Verschiebungen im Geschlechterverhältnis in einer Population sind bei Regenpfeifern recht häufig und bilden sich vor allem im Jugendalter heraus. Dies hat Konsequenzen für die elterliche Brutfürsorge, da bei einem ungleichen Verhältnis in einer Population eher ein Partner die Familie verlässt, wie Luke Eberhart-Philllips, Clemens Küpper und Kollegen herausfanden.

Demografie beeinflusst Brutfürsorge bei Regenpfeifern

Verschiebungen im Geschlechterverhältnis in einer Population sind bei Regenpfeifern recht häufig und bilden sich vor allem im Jugendalter heraus. Dies hat Konsequenzen für die elterliche Brutfürsorge, da bei einem ungleichen Verhältnis in einer Population eher ein Partner die Familie verlässt, wie Luke Eberhart-Philllips, Clemens Küpper und Kollegen herausfanden. [mehr]
Wetterbedingte atmosphärische Schwankungen verursachen unterschiedliche Bedingungen für die Aufnahme von Echoortungslauten, was zu Einschränkungen in der Analyse der Laute und für die Artbestimmung der Fledermäuse führen kann. Holger Goerlitz aus Seewiesen diskutiert in einer neuen Veröffentlichung diese umweltbedingten Einschränkungen für die bioakustische Analyse und stellt Methoden für ihre Berechnung vor.

Wetter beeinflußt die Analyse von Echortungslauten

Wetterbedingte atmosphärische Schwankungen verursachen unterschiedliche Bedingungen für die Aufnahme von Echoortungslauten, was zu Einschränkungen in der Analyse der Laute und für die Artbestimmung der Fledermäuse führen kann. Holger Goerlitz aus Seewiesen diskutiert in einer neuen Veröffentlichung diese umweltbedingten Einschränkungen für die bioakustische Analyse und stellt Methoden für ihre Berechnung vor. [mehr]
Die Farbe von Markierungsringen, wie sie zur individuellen Unterscheidung an Vögel angebracht werden, wirkt sich nicht auf deren Verhalten, Physiologie, Lebensgeschichte und Fortpflanzungserfolg aus. Die neue Studie aus Seewiesen widerlegt langjähriges Textbuchwissen und stellt in Frage, ob Schönheitsideale bei monogamen Tierarten eine große Rolle spielen.

In monogamen Systemen ist ein passender Partner wichtiger als ein gutaussehender

Die Farbe von Markierungsringen, wie sie zur individuellen Unterscheidung an Vögel angebracht werden, wirkt sich nicht auf deren Verhalten, Physiologie, Lebensgeschichte und Fortpflanzungserfolg aus. Die neue Studie aus Seewiesen widerlegt langjähriges Textbuchwissen und stellt in Frage, ob Schönheitsideale bei monogamen Tierarten eine große Rolle spielen. [mehr]
Mopsfledermäuse tricksen Nachfalter aus, die ihre Echoortungslaute hören können. Entdecken die Fledermäuse einen Nachfalter und nähern sich an, werden ihre Rufe mit abnehmender Distanz zum Falter immer leiser. So merkt der Nachtfalter – wenn überhaupt - erst kurz vor dem Fang, dass er zur Zielscheibe geworden ist.

"Akustische Tarnkappe": Die leise Jagd der Mopsfledermäuse

Mopsfledermäuse tricksen Nachfalter aus, die ihre Echoortungslaute hören können. Entdecken die Fledermäuse einen Nachfalter und nähern sich an, werden ihre Rufe mit abnehmender Distanz zum Falter immer leiser. So merkt der Nachtfalter – wenn überhaupt - erst kurz vor dem Fang, dass er zur Zielscheibe geworden ist. [mehr]
Am 13. Februar hat eine russische Rakete die Antenne der Icarus-Mission zur Internationalen Raumstation ISS transportiert. Damit ist nach dem Icarus-Bordcomputer eine weitere zentrale Komponente des weltraumgestützten Tierbeobachtungssystems erfolgreich im All.

Icarus hebt ab

Am 13. Februar hat eine russische Rakete die Antenne der Icarus-Mission zur Internationalen Raumstation ISS transportiert. Damit ist nach dem Icarus-Bordcomputer eine weitere zentrale Komponente des weltraumgestützten Tierbeobachtungssystems erfolgreich im All. [mehr]
Im Schnitt bewegen sich Säugetiere in Landschaften, die vom Menschen kultiviert wurden, nur ein Drittel bis halb so weit wie in freier Wildbahn. Dies fanden Biologen in Zusammenarbeit mit dem MPI für Ornithologie in Radolfzell und der Universität Konstanz mit Hilfe von GPS-Bewegungsdaten von mehr als 800 Tieren heraus.

Menschen schränken Tierwanderungen ein

Im Schnitt bewegen sich Säugetiere in Landschaften, die vom Menschen kultiviert wurden, nur ein Drittel bis halb so weit wie in freier Wildbahn. Dies fanden Biologen in Zusammenarbeit mit dem MPI für Ornithologie in Radolfzell und der Universität Konstanz mit Hilfe von GPS-Bewegungsdaten von mehr als 800 Tieren heraus. [mehr]
Alfredo Sànchez-Tójar, Julia Schröder und Damien R. Farine haben Methoden zur Messung des hierarchischen Dominanzgefälles und ihrer Schätzungsunsicherheiten optimiert. Diese Verfahren werden Forschern helfen, Dominanzhierarchie von untersuchten Organismen zu quantifizieren und neue Einblicke in ihre Sozialstruktur zu gewinnen.

Methodenvergleich: verläßliche Quantifizierung von Hierarchien

Alfredo Sànchez-Tójar, Julia Schröder und Damien R. Farine haben Methoden zur Messung des hierarchischen Dominanzgefälles und ihrer Schätzungsunsicherheiten optimiert. Diese Verfahren werden Forschern helfen, Dominanzhierarchie von untersuchten Organismen zu quantifizieren und neue Einblicke in ihre Sozialstruktur zu gewinnen.

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Die unwillkürliche Informationübertragung zwischen Fledermäusen und ihren Artgenossen und Artverwandten ist noch wenig erforscht. Wissenschaftler um Theresa Hügel aus der Forschungsgruppe Akustische und Funktionelle Ökologie fragen sich, inwiefern Rufmuster und Ökologie die Kommunikation zwischen verschiedenen Fledermausarten beeinflussen.

Wie beeinflusst artübergreifende Kommunikation das Fledermausverhalten?

Die unwillkürliche Informationübertragung zwischen Fledermäusen und ihren Artgenossen und Artverwandten ist noch wenig erforscht. Wissenschaftler um Theresa Hügel aus der Forschungsgruppe Akustische und Funktionelle Ökologie fragen sich, inwiefern Rufmuster und Ökologie die Kommunikation zwischen verschiedenen Fledermausarten beeinflussen. [mehr]
Waldspitzmäuse verringern in den Wintermonaten die Größe ihrer Organe und sogar des Gehirns, und bauen Teile der Knochen ab. Sie verlieren insgesamt fast ein Fünftel ihres Körpergewichts, fanden Wissenschaftler aus Radolfzell und Seewiesen heraus. Dieser Prozess ist allerdings reversibel: Im Frühjahr verdoppeln sie ihr Gewicht dann fast wieder.

Spitzmäuse schrumpfen im Winter und wachsen im Sommer

Waldspitzmäuse verringern in den Wintermonaten die Größe ihrer Organe und sogar des Gehirns, und bauen Teile der Knochen ab. Sie verlieren insgesamt fast ein Fünftel ihres Körpergewichts, fanden Wissenschaftler aus Radolfzell und Seewiesen heraus. Dieser Prozess ist allerdings reversibel: Im Frühjahr verdoppeln sie ihr Gewicht dann fast wieder. [mehr]
Lichtverschmutzung beeinflusst den Dämmerungsgesang von Kohlmeisen, Blaumeisen und Buchfinken entlang verschiedener Breitengrade in Europa. Selbst in den hellen Frühlingsnächten in Nordfinnland fanden Arnaud Da Silva und Bart Kempenaers aus Seewiesen, dass unter künstlicher nächtlicher Beleuchtung diese drei Vogelarten früher zu singen begannen.

Lichtverschmutzung beeinflusst Singvögel auch in Breitengraden mit kurzen Nächten

Lichtverschmutzung beeinflusst den Dämmerungsgesang von Kohlmeisen, Blaumeisen und Buchfinken entlang verschiedener Breitengrade in Europa. Selbst in den hellen Frühlingsnächten in Nordfinnland fanden Arnaud Da Silva und Bart Kempenaers aus Seewiesen, dass unter künstlicher nächtlicher Beleuchtung diese drei Vogelarten früher zu singen begannen. [mehr]
Verschwand ein Partner -meistens das Weibchen- während der Jungenaufzucht, wurde bei 8 von 15 untersuchten Watvogelarten die Brut von einem Elternteil -meist dem Männchen- weiter gepflegt. Ein Drittel der Bruten (von fünf Arten) war dabei erfolgreich, fanden Forscher um Martin Bulla & Bart Kempenaers in einer Studie in Scientific Reports.

Plötzlich alleinerziehend: Ein Drittel der Gelege von Watvögeln trotzdem erfolgreich

Verschwand ein Partner -meistens das Weibchen- während der Jungenaufzucht, wurde bei 8 von 15 untersuchten Watvogelarten die Brut von einem Elternteil -meist dem Männchen- weiter gepflegt. Ein Drittel der Bruten (von fünf Arten) war dabei erfolgreich, fanden Forscher um Martin Bulla & Bart Kempenaers in einer Studie in Scientific Reports. [mehr]
Bart Kempenaers, Martin Bulla, Michaela Hau, Stefania Casagrande und Niels Rattenborg veröffentlichen neben zahlreichen ehemaligen Wissenschaftlern des MPIOs in der aktuellen Themenausgabe der Philosophical Transactions of the Royal Society B zum Thema Chronobiologie und Ökologie bei freilebenden Tieren. Die Inhalte reichen von Feld- und Laborstudien auf molekularer Basis über biologische Rhythmen mariner Organismen, verschiedenen Methoden zur Erforschung biologischer Rhythmen freilebender Tiere, eine Zusammenfassung über sexuelle Selektion auf die tägliche und saisonale Rhythmik sowie Methoden, die Schlafforschern ermöglichen, Tiere im Freiland zu untersuchen.

Zahlreiche Wissenschaftler des MPIs für Ornithologie bei aktueller Themenausgabe über Chronobiologie und Ökologie beteiligt

Bart Kempenaers, Martin Bulla, Michaela Hau, Stefania Casagrande und Niels Rattenborg veröffentlichen neben zahlreichen ehemaligen Wissenschaftlern des MPIOs in der aktuellen Themenausgabe der Philosophical Transactions of the Royal Society B zum Thema Chronobiologie und Ökologie bei freilebenden Tieren. Die Inhalte reichen von Feld- und Laborstudien auf molekularer Basis über biologische Rhythmen mariner Organismen, verschiedenen Methoden zur Erforschung biologischer Rhythmen freilebender Tiere, eine Zusammenfassung über sexuelle Selektion auf die tägliche und saisonale Rhythmik sowie Methoden, die Schlafforschern ermöglichen, Tiere im Freiland zu untersuchen. [mehr]
Fledermäuse nehmen glatte senkrechte Flächen als freien Flugweg wahr. Die Oberfläche wirkt wie ein akustischer Spiegel, der die Laute bis kurz vor dem Aufprall vom Tier weg reflektiert. In der Fachzeitschrift SCIENCE spekulieren Stefan Greif und Kollegen aus Seewiesen, dass dies fatal für viele Fledermäuse sein kann in Zeiten von Gebäuden mit großen Glasfassaden.

Glasfassaden – Fallen für Fledermäuse

Fledermäuse nehmen glatte senkrechte Flächen als freien Flugweg wahr. Die Oberfläche wirkt wie ein akustischer Spiegel, der die Laute bis kurz vor dem Aufprall vom Tier weg reflektiert. In der Fachzeitschrift SCIENCE spekulieren Stefan Greif und Kollegen aus Seewiesen, dass dies fatal für viele Fledermäuse sein kann in Zeiten von Gebäuden mit großen Glasfassaden. [mehr]
Kaum ein Forschungsfeld entwickelt sich so rasant wie die Beobachtung von Wildtieren mit Hilfe kleiner mobiler Sender, auch Bio-Logging genannt. Vom 25. bis 29. September 2017 fand in Konstanz das 6. Internationale Bio-Logging Wissenschaftssymposium im Bodenseeforum statt. Dabei stellten Wissenschaftler aus aller Welt neue Methoden und Forschungsergebnisse vor. Auf Veranstaltung wurde zudem das kommende Jahrzehnt  zur Bio-Logging-Dekade ausgerufen.

Experten für Tierwanderungen trafen sich in Konstanz

Kaum ein Forschungsfeld entwickelt sich so rasant wie die Beobachtung von Wildtieren mit Hilfe kleiner mobiler Sender, auch Bio-Logging genannt. Vom 25. bis 29. September 2017 fand in Konstanz das 6. Internationale Bio-Logging Wissenschaftssymposium im Bodenseeforum statt. Dabei stellten Wissenschaftler aus aller Welt neue Methoden und Forschungsergebnisse vor. Auf Veranstaltung wurde zudem das kommende Jahrzehnt  zur Bio-Logging-Dekade ausgerufen. [mehr]
Mit dem Projekt „FlyMiBird“ soll ein kleines, autonom arbeitendes Analysesystem entwickelt werden zur Messung verschiedener Hormone im Blut von Vögeln im Freiland. Projektpartner sind die Abteilung Verhaltensneurobiologie in Seewiesen, die Professur für Sensoren am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie die Firma Jobst Technologies GmbH. Das System ermöglicht es den Forschenden, viele unabhängige physiologische Messungen vorzunehmen, ohne das Tier in seinem natürlichen Verhalten zu beeinträchtigen.

Die Max-Planck-Gesellschaft fördert ein vierjähriges Projekt zur Hormon-Untersuchung bei Vögeln mit 1,52 Millionen Euro

Mit dem Projekt „FlyMiBird“ soll ein kleines, autonom arbeitendes Analysesystem entwickelt werden zur Messung verschiedener Hormone im Blut von Vögeln im Freiland. Projektpartner sind die Abteilung Verhaltensneurobiologie in Seewiesen, die Professur für Sensoren am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg sowie die Firma Jobst Technologies GmbH. Das System ermöglicht es den Forschenden, viele unabhängige physiologische Messungen vorzunehmen, ohne das Tier in seinem natürlichen Verhalten zu beeinträchtigen. [mehr]
IMPRS-Studenten Antje Girndt und Alfredo Sánchez-Tójar von der Forschungsgruppe Schroeder und IMPRS-Student Glenn Cockburn aus der Forschungsgruppe Baldwin testeten verschiedene Spermien-Entnahmetechniken und fanden in den Proben eine Divergenz der Spermiengröße. Die Entnahmetechnik beeinflusst somit die Länge von Spermien und damit die Ergebnisse einer Studie.

Auf die Methode kommt es an: Spermienlänge variiert mit Entnahmetechnik

IMPRS-Studenten Antje Girndt und Alfredo Sánchez-Tójar von der Forschungsgruppe Schroeder und IMPRS-Student Glenn Cockburn aus der Forschungsgruppe Baldwin testeten verschiedene Spermien-Entnahmetechniken und fanden in den Proben eine Divergenz der Spermiengröße. Die Entnahmetechnik beeinflusst somit die Länge von Spermien und damit die Ergebnisse einer Studie. [mehr]
Die Forschungsgruppe Brumm fordert die Hypothese heraus, dass städtischer Lärm Vögel dazu bringt, in höheren Frequenzen zu singen. Ihre Studie zeigt, dass Kohlmeisen ihre Tonhöhe halten, unabhängig davon, in welcher Entwicklungsphase die Lärmbelastung auftritt.

Urbaner Lärm verursacht keine erhöhten Frequenzen bei einzelnen Vogelindividuen

Die Forschungsgruppe Brumm fordert die Hypothese heraus, dass städtischer Lärm Vögel dazu bringt, in höheren Frequenzen zu singen. Ihre Studie zeigt, dass Kohlmeisen ihre Tonhöhe halten, unabhängig davon, in welcher Entwicklungsphase die Lärmbelastung auftritt. [mehr]
Bei Zebrafinken beeinflusst eine Mutation auf einem der Geschlechtschromosomen Gestalt und Geschwindigkeit der Spermien und damit auch den Fortpflanzungserfolg der Tiere, wie eine Studie von Wissenschaftlern der Abt. Verhaltensökologie und Evolutionäre Genetik zeigt.

Mutation macht Zebrafinken-Spermien schneller

Bei Zebrafinken beeinflusst eine Mutation auf einem der Geschlechtschromosomen Gestalt und Geschwindigkeit der Spermien und damit auch den Fortpflanzungserfolg der Tiere, wie eine Studie von Wissenschaftlern der Abt. Verhaltensökologie und Evolutionäre Genetik zeigt.
Auch wenn das Geschlechterverhältnis bei Geburt ausgewogen ist, sind nur 37% der erwachsenen Schneeregenpfeiffer weiblich. Forscher der Gruppe Küpper vermuten, dass im Jugendalter stärkere physiologische Anforderungen in der Entwicklung zur höheren Sterberate führen.

Bei Schneeregenpfeifern haben Männchen in allen Lebensphasen bessere Überlebenschancen

Auch wenn das Geschlechterverhältnis bei Geburt ausgewogen ist, sind nur 37% der erwachsenen Schneeregenpfeiffer weiblich. Forscher der Gruppe Küpper vermuten, dass im Jugendalter stärkere physiologische Anforderungen in der Entwicklung zur höheren Sterberate führen. [mehr]
Vampirfledermäuse leben gefährlich. Wenn sie nicht genügend zu essen finden, dauert es nicht lange bis sie sterben, da der Nährstoffgehalt von Blut relativ gering ist. Zur Not springen andere Tiere ein, um eine Blutmahlzeit zu teilen. Damien Farine und Kollegen haben nun herausgefunden, dass Vampirfledermäuse, die nicht nur nahe Verwandte füttern, sondern auch ein stabiles soziales Netzwerk von Freunden geschaffen haben, beim Verlust eines nahen Verwandten besser versorgt werden.

Vampirfledermäuse pflegen ihr soziales Netzwerk

Vampirfledermäuse leben gefährlich. Wenn sie nicht genügend zu essen finden, dauert es nicht lange bis sie sterben, da der Nährstoffgehalt von Blut relativ gering ist. Zur Not springen andere Tiere ein, um eine Blutmahlzeit zu teilen. Damien Farine und Kollegen haben nun herausgefunden, dass Vampirfledermäuse, die nicht nur nahe Verwandte füttern, sondern auch ein stabiles soziales Netzwerk von Freunden geschaffen haben, beim Verlust eines nahen Verwandten besser versorgt werden. [mehr]
Am 27. April 2017 ist im 92. Lebensjahr Prof. Dr. Franz Huber verstorben. Er war von 1973 bis 1993 Direktor der Abteilung „Neuroethologie“ am ehemaligen Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen. Franz Huber interessierte sich vor allem für die Verarbeitung verhaltensrelevanter Signale durch Sinnes- und Nervenzellen. Insbesondere durch die Erforschung der neuronalen Grundlagen akustischer Kommunikation bei Grillen, Heuschrecken und Zikaden hat sich Franz Huber hohe internationale und nationale Anerkennung erworben und wesentlich zur Entwicklung des Forschungsfeldes der Verhaltensneurobiologie beigetragen.

Wir nehmen Abschied von Prof. Dr. Franz Huber

Am 27. April 2017 ist im 92. Lebensjahr Prof. Dr. Franz Huber verstorben. Er war von 1973 bis 1993 Direktor der Abteilung „Neuroethologie“ am ehemaligen Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen. Franz Huber interessierte sich vor allem für die Verarbeitung verhaltensrelevanter Signale durch Sinnes- und Nervenzellen. Insbesondere durch die Erforschung der neuronalen Grundlagen akustischer Kommunikation bei Grillen, Heuschrecken und Zikaden hat sich Franz Huber hohe internationale und nationale Anerkennung erworben und wesentlich zur Entwicklung des Forschungsfeldes der Verhaltensneurobiologie beigetragen.

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Niels Rattenborg gelang der erste Beweis, dass Vögel im Flug schlafen können (Publiziert 2016 im Journal Nature Communications). Dafür gewann er den diesjährigen Preis für außerordentliche wissenschaftliche Leistungen der Gesellschaft für Schlafforschung. Mittels Elektroenzephalogramm-Aufnahmen von Fregattvögeln, die bis zu 10 Tage über dem Ozean jagten, fanden er und sein Team heraus, dass die Vögel entweder mit jeweils einer Gehirnhälfte schlafen können oder mit beiden gleichzeitig. Allerdings schliefen die Tiere im Flug deutlich weniger als später an Land.

Niels Rattenborg gewinnt Preis für außerordentliche wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Schlafforschung

Niels Rattenborg gelang der erste Beweis, dass Vögel im Flug schlafen können (Publiziert 2016 im Journal Nature Communications). Dafür gewann er den diesjährigen Preis für außerordentliche wissenschaftliche Leistungen der Gesellschaft für Schlafforschung. Mittels Elektroenzephalogramm-Aufnahmen von Fregattvögeln, die bis zu 10 Tage über dem Ozean jagten, fanden er und sein Team heraus, dass die Vögel entweder mit jeweils einer Gehirnhälfte schlafen können oder mit beiden gleichzeitig. Allerdings schliefen die Tiere im Flug deutlich weniger als später an Land.
Lisa Gill, Nico Adreani und Pietro d’Amelio stellen in einem Video bei Methods in Ecology & Evolution die am Institut entwickelten Mikrofonrucksäcke vor. Diese ultraleichte Apparatur ermöglicht bis zu zwei Wochen lang Kommunikationsstudien durch ungestörte individuelle Aufnahmen von Tieren in einer Gruppe. Dies eröffnet neue Forschungsperspektiven im Bereich der Funktion von Kommunikation und der Neuroethologie bei Kleintieren.

Mikrofon Rucksäcke 2.0

Lisa Gill, Nico Adreani und Pietro d’Amelio stellen in einem Video bei Methods in Ecology & Evolution die am Institut entwickelten Mikrofonrucksäcke vor. Diese ultraleichte Apparatur ermöglicht bis zu zwei Wochen lang Kommunikationsstudien durch ungestörte individuelle Aufnahmen von Tieren in einer Gruppe. Dies eröffnet neue Forschungsperspektiven im Bereich der Funktion von Kommunikation und der Neuroethologie bei Kleintieren.

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Männliche Graubruststrandläufer besuchen nach einer Reise um den halben Globus in vier Wochen bis zu 24 Nistplatzorte im Brutgebiet der Arktis, um ihre Chancen zu erhöhen, sich fortzupflanzen. Dies zeigt eine Studie in der Fachzeitschrift NATURE von Mihai Valcu und Bart Kempenaers.

Speed dating: Graubruststrandläufermännchen besuchen bis zu 24 Brutorte in vier Wochen

Männliche Graubruststrandläufer besuchen nach einer Reise um den halben Globus in vier Wochen bis zu 24 Nistplatzorte im Brutgebiet der Arktis, um ihre Chancen zu erhöhen, sich fortzupflanzen. Dies zeigt eine Studie in der Fachzeitschrift NATURE von Mihai Valcu und Bart Kempenaers. [mehr]
Martin Wikelski präsentierte als einer von zehn ausgewählten Wissenschaftlern bei einer Veranstaltung der Max Planck und Fraunhofer Gesellschaft für die Bundesregierung, wie sich aus den Bewegungsdaten von Tierschwärmen Vorhersagen zu Erdbeben treffen lassen.

Perlen der Forschung für die Anwendung

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Wissenschaftler aus Seewiesen untersuchten den Einfluss künstlicher nächtlicher Beleuchtung verschiedener Farbtöne auf den Beginn des morgendlichen Gesangs bei Vögeln. Vorherige Studien zeigten, dass vor allem Vögel, die früh am Morgen singen, mit nächtlicher Beleuchtung des Habitats noch früher zu singen begannen. In dieser Studie jedoch war bei den 14 untersuchten Arten kein Effekt der Beleuchtung mit verschiedenen Lichtfarben nachweisbar.

Die Farbe künstlicher Nachtbeleuchtung hat keine Effekt auf den morgendlichen Gesang von Vögeln

Wissenschaftler aus Seewiesen untersuchten den Einfluss künstlicher nächtlicher Beleuchtung verschiedener Farbtöne auf den Beginn des morgendlichen Gesangs bei Vögeln. Vorherige Studien zeigten, dass vor allem Vögel, die früh am Morgen singen, mit nächtlicher Beleuchtung des Habitats noch früher zu singen begannen. In dieser Studie jedoch war bei den 14 untersuchten Arten kein Effekt der Beleuchtung mit verschiedenen Lichtfarben nachweisbar. [mehr]
Die Vogelgrippe ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch, der Erreger H5N8 befällt vor allem Wildvögel und Nutztierbestände. Wolfgang Fiedler, Ornithologe an der Vogelwarte in Radolfzell, plädiert für mehr Forschung, um Übertragungswege besser zu verstehen.

Vogelgrippe: Wolfgang Fiedler im Interview

Die Vogelgrippe ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch, der Erreger H5N8 befällt vor allem Wildvögel und Nutztierbestände. Wolfgang Fiedler, Ornithologe an der Vogelwarte in Radolfzell, plädiert für mehr Forschung, um Übertragungswege besser zu verstehen.
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Bei Bindenlaufhühnchen (Turnix suscitator) zeigen Weibchen die normalerweise männchen-typischen Verhaltensweisen wie Balz und territoriale Aggression. Eine Studie von Cornelia Voigt aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie in Seewiesen zeigt nun, dass die Hormonspiegel im Blut nicht vertauscht sind. Jedoch haben die Weibchen in bestimmten Regionen im Gehirn, die bei der Steuerung von sozialem Verhalten eine Rolle spielen, mehr Androgenrezeptoren im Vergleich zu den Männchen. Die Regulation des Verhaltens erfolgt also wahrscheinlich nicht durch die akuten Hormonspiegel, sondern durch eine höhere Steroidhormonsensitivität bestimmter Hirnareale.

Geschlechterrollentausch bei Bindenlaufhühnchen

Bei Bindenlaufhühnchen (Turnix suscitator) zeigen Weibchen die normalerweise männchen-typischen Verhaltensweisen wie Balz und territoriale Aggression. Eine Studie von Cornelia Voigt aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie in Seewiesen zeigt nun, dass die Hormonspiegel im Blut nicht vertauscht sind. Jedoch haben die Weibchen in bestimmten Regionen im Gehirn, die bei der Steuerung von sozialem Verhalten eine Rolle spielen, mehr Androgenrezeptoren im Vergleich zu den Männchen. Die Regulation des Verhaltens erfolgt also wahrscheinlich nicht durch die akuten Hormonspiegel, sondern durch eine höhere Steroidhormonsensitivität bestimmter Hirnareale.
Der Verkehrslärm bereits von wenig befahrenen Landstraßen führt dazu, dass Vögel Alarmrufe nicht mehr hören können. Das berichtet eine neue Studie unter Leitung von Henrik Brumm in Seewiesen in der Fachzeitschrift Current Biology. Erst in 40 m Abstand zur Straße fanden die Forscher bei Rückspielexperimenten eine gewisse Reduzierung der Lärmmaskierung und empfehlen daher dringend Maßnahmen zur Eindämmung des Straßenlärms.

Straßenlärm übertönt Alarmrufe von Kohlmeisen

Der Verkehrslärm bereits von wenig befahrenen Landstraßen führt dazu, dass Vögel Alarmrufe nicht mehr hören können. Das berichtet eine neue Studie unter Leitung von Henrik Brumm in Seewiesen in der Fachzeitschrift Current Biology. Erst in 40 m Abstand zur Straße fanden die Forscher bei Rückspielexperimenten eine gewisse Reduzierung der Lärmmaskierung und empfehlen daher dringend Maßnahmen zur Eindämmung des Straßenlärms. [mehr]
In der Reihe "Post aus..." des Journals Max-Planck-Forschung berichtet Amanda Monte aus dem Regenwald in Brasilien. Die Doktorandin aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie forscht über die Kommunikation von Kolibris und versucht herauszufinden, wie sie ihre Laute erlernen.

Auf leisen Sohlen durch den Regenwald

In der Reihe "Post aus..." des Journals Max-Planck-Forschung berichtet Amanda Monte aus dem Regenwald in Brasilien. Die Doktorandin aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie forscht über die Kommunikation von Kolibris und versucht herauszufinden, wie sie ihre Laute erlernen. [mehr]
Gänsevater Micha Quetting fliegt fleißig mit seinen Graugänsen. Huckepack auf den Gänsen sitzt jedoch nicht Nils Holgersson, sondern modernste High-Tech, mit deren Hilfe Martin Wikelski die genaue Aerodynamik des Vogelfluges entschlüsselt.

Nils Holgersson mal anders...

Gänsevater Micha Quetting fliegt fleißig mit seinen Graugänsen. Huckepack auf den Gänsen sitzt jedoch nicht Nils Holgersson, sondern modernste High-Tech, mit deren Hilfe Martin Wikelski die genaue Aerodynamik des Vogelfluges entschlüsselt. [mehr]
Die Liste der Tierarten, die Sie mit dem Animal Tracker verfolgen können, wird immer länger: neu hinzugekommen sind: Himalaya-, Raben- und Truthahngeier, Prachtfregattvögel, Schwarzstörche, Singschwäne, Weißkopfseeadler und als erste Säugerart: Schwarze Flughunde.Auf vielfachen Wunsch haben wir auch zwei neue Funktionen eingebaut: Sie können nun Tierarten filtern und nach bestimmten Tieren suchen.

Neue Funktionen und Tierarten im Animal Tracker

Die Liste der Tierarten, die Sie mit dem Animal Tracker verfolgen können, wird immer länger: neu hinzugekommen sind: Himalaya-, Raben- und Truthahngeier, Prachtfregattvögel, Schwarzstörche, Singschwäne, Weißkopfseeadler und als erste Säugerart: Schwarze Flughunde.
Auf vielfachen Wunsch haben wir auch zwei neue Funktionen eingebaut: Sie können nun Tierarten filtern und nach bestimmten Tieren suchen. [mehr]
Martin Wikelski berichtet Eindrücke von seiner Feldarbeit mit afrikanischen Flughunden zu Fotos vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Christian Ziegler.

Das bewegte Leben der Flughunde

Martin Wikelski berichtet Eindrücke von seiner Feldarbeit mit afrikanischen Flughunden zu Fotos vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Christian Ziegler. [mehr]
Max Planck Cinema: Film über die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltensökologie und Evol. Genetik zum Thema Partnerwahl und Partnertreue bei Blaumeisen.

Max Planck Cinema: Ein Film über die Partnerwahl bei Blaumeisen

Max Planck Cinema: Film über die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltensökologie und Evol. Genetik zum Thema Partnerwahl und Partnertreue bei Blaumeisen.
Wer ist der Vater? Diese Frage lässt sich heutzutage rasch klären - bei Tieren wie beim Menschen. Eine Animation erklärt, wie ein solcher Vaterschaftstest funktioniert.

Max Planck Cinema: Vaterschaftsanalysen

Wer ist der Vater? Diese Frage lässt sich heutzutage rasch klären - bei Tieren wie beim Menschen. Eine Animation erklärt, wie ein solcher Vaterschaftstest funktioniert. [mehr]
Buteo-Morph ist ein Citizen Science Projekt unseres Instituts für alle interessieren Vogelbeobachter: Europaweit werden Daten gesammelt über geographische und zeitliche Unterschiede in der Verbreitung verschiedener Morph-Typen bei Mäusebussarden.

Mitmachprojekt für Jedermann: Farbmorphe von Mäusebussarden

Buteo-Morph ist ein Citizen Science Projekt unseres Instituts für alle interessieren Vogelbeobachter: Europaweit werden Daten gesammelt über geographische und zeitliche Unterschiede in der Verbreitung verschiedener Morph-Typen bei Mäusebussarden.
 
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