Die Max-Planck-Gesellschaft hat interne Zielvereinbarungen getroffen, um das im Grundgesetz verankerte Gleichstellungs- und Gleichbehandlungsgebot umzusetzen. Die Gesellschaft und auch wir als Institut haben die Überzeugung, dass die Chancengleichheit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbare Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit einer Forschungseinrichtung darstellt. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder körperlichen Einschränkungen fördern wir die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten aller Beschäftigten. Bei der Gestaltung gleicher Chancen legen wir den Schwerpunkt vor allem auf die Karriereförderung von Nachwuchswissenschaftlern und haben dabei die Wissenschaftlerinnen besonders im Blick. Sie sind auf Leitungsebene immer noch stark unterrepräsentiert und haben unklarere Zukunftsperspektiven als ihre männlichen Kollegen. Dabei versuchen wir auch, die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit zu erleichtern.

Die Gleichstellungsbeauftragte am Max-Planck-Institut für Ornithologie helfen bei der Umsetzung dieser Ziele und sind gleichzeitig Ansprechpartnerinnen für alle Fragen bezüglich der Geschlechtergerechtigkeit und Gendersensibilität. Sie wirken bei allen personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen mit, die die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den Schutz vor sexueller Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz betreffen.

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