Forschungsmeldungen

Die ersten neun Lise-Meitner-Gruppenleiterinnen im Porträt mehr

Vogelgehirne synchronisieren sich beim Duettgesang

Gesangszentren im Gehirn von Webervögeln feuern beim gemeinsamen Singen im Takt mehr

Jede Fledermaus reist anders

Abendsegler fliegen auf individuellen Routen zu ihren Wochenstuben mehr

Jagd auf Flughunde schadet auch dem Menschen

Palmenflughunde erbringen wertvolle ökologische Dienste für den Menschen mehr

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Fledermäuse hören in 3D

23. April 2019
Die Echoortung der Tiere nutzt für das Erkennen räumlicher Strukturen ähnliche Informationen wie unser Sehsinn mehr
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Interview mit Martin Wikelski darüber, wie der Mensch den Bewegungsraum von Tieren immer weiter einschränkt mehr
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Singvögel, die bei der Jungenaufzucht zusammenarbeiten, koordinieren ihre Aufmerksamkeit und tauschen sich intensiv miteinander aus mehr
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Obwohl die Aufzucht der Jungen bei diesen Vögeln Männersache ist, ist die Elternschaft für die Väter weniger kostspielig als gedacht mehr
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Wissenschaftler zeichnen das Verhalten der bedrohten Jäger mit Unterwasserkameras und Bewegungssensoren auf mehr
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Anhand von Niederschlagsmenge und Temperatur lässt sich die Färbung von Vögeln vorhersagen mehr
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Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere mehr
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Putzerfische scheinen sich selbst im Spiegel zu erkennen mehr
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Die geforderten Gesetzesänderungen können Wissenschaftlern zufolge in Bayern das Verschwinden von Insekten und Vögeln stoppen mehr
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Bei Blaumeisen beeinflusst das Alter der Weibchen und die Legefolge die Qualität der Eier mehr
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Geradschnabelkrähen bauen Einzelteile zu einer funktionierenden Greifhilfe zusammen mehr
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Blaukopf-Schmetterlingsfinken intensivieren ihre Balzvorführungen, wenn Publikum anwesend ist mehr
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Wenn sie für die Zukunft eine größere Belohnung erwarten, verzichten die Vögel auf den unmittelbaren Vorteil mehr
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Die Antenne für das russisch-deutsche Experiment wurde erfolgreich auf der Internationalen Raumstation montiert mehr
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Wenn alle Jungvögel in einem Nest sterben, ist fast immer der Tod eines der Elterntiere die Ursache mehr
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Störche im Aufwind

24. Mai 2018
Wissenschaftler können vorhersagen, welche Störche im Herbst nach Afrika ziehen und welche in Europa bleiben mehr
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Mit einem neuen Forschungscenter wollen die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Yale die Erforschung und den Schutz der Biodiversität vorantreiben mehr
Gespitzte Ohren: Wie Fledermäuse verschiedene Hörereignisse gleichzeitig auswerten

Fledermäuse können nicht nur die Information der Echos ihrer Ultraschalllaute zur Beutesuche nutzen, sondern gleichzeitig auch akustische Signale, die von der Beute selbst ausgehen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zeigen in einer neuen Studie, dass Große Hufeisennasen solche kombinierten Hörereignisse nutzen, um die begrenzte Reichweite der Echoortungslaute deutlich zu vergrößern. mehr

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Bei ungleichem Geschlechterverhältnis kümmern sich die Männchen der Vögel um den Nachwuchs mehr
In monogamen Systemen ist ein passender Partner wichtiger als ein gutaussehender

Die Farbe von Markierungsringen, wie sie zur individuellen Unterscheidung an den Beinen von Vögeln angebracht werden, wirkt sich nicht auf deren Verhalten, Physiologie, Lebensgeschichte und Fortpflanzungserfolg aus. Dieses Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen widerlegt langjähriges Textbuchwissen und stellt in Frage, ob Schönheitsideale bei monogamen Tierarten überhaupt eine große Rolle spielen. mehr

Wie Mopsfledermäuse Nachtfalter austricksen, die ihre Echoortungslaute hören können

Im evolutionären Wettstreit zwischen insektenfressenden Fledermäusen und ihrer Beute haben viele Nachtfalter Ohren entwickelt. Damit hören sie die Echoortungslaute jagender Fledermäuse und können mit schnellen Ausweichmanövern vermeiden, gefressen zu werden. Dies kontern Mopsfledermäuse (Barbastella barbastellus) damit, auf ihren nächtlichen Streifzügen besonders leise zu rufen, um dadurch möglichst spät von den Nachtfaltern gehört zu werden. Durch Lautaufnahmen von jagenden Mopsfledermäusen haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen nun herausgefunden, dass sie sogar zunehmend noch leiser rufen und auf diese Weise unerkannt bleiben, wenn sie sich fliegend an einen ahnungslosen Nachtfalter heran pirschen. mehr

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Ohren für Icarus

13. Februar 2018
Russische Rakete bringt Antenne des Tierbeobachtungssystems zur Internationalen Raumstation mehr
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Zugvogel sein lohnt sich

21. November 2017
Amseln, die den Winter im Süden verbringen, überleben die kalte Jahreszeit häufiger als ihre Artgenossen in Mitteleuropa mehr
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Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen mehr
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Icarus hebt ab

17. Oktober 2017
Mit dem Bordcomputer ist nun die erste Komponente des gobalen Tierbeobachtungssystems im All mehr
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Windstärke, Windgeschwindigkeit und Luftdruck sind für den Großen Abendsegler Zeichen zum Aufbruch in seine Sommergebiete mehr
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Fledermäuse nehmen glatte senkrechte Flächen erst kurz vor dem Aufprall wahr und können so einen Zusammenstoß oft nicht vermeiden mehr
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Forscher ermitteln den Einfluss der Persönlichkeit einzelner Schwarmtiere auf das kollektive Verhalten der Gruppe mehr
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Forscher analysieren die unterschiedlichen Strategien, mit denen Tiere zusammen jagen mehr
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Inversion auf einem der Geschlechtschromosomen verschafft Zebrafinken Fortpflanzungsvorteil mehr
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Zum ersten Mal wurde bei einem Reptil gezeigt, dass es seine Rufe an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen kann, wie man es von den komplexen Kommunikationssystemen von Vögeln und Säugetieren kennt mehr
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Die Vögel besitzen in der Arktis ein riesiges Brutgebiet mehr
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Wolfgang Fiedler, Ornithologe an der Vogelwarte in Radolfzell, plädiert für mehr Forschung, um Übertragungswege besser zu verstehen mehr

Eltern müssen sich für die Betreuung ihres Nachwuchses abstimmen. Bei Watvögeln führt dies zu einer extremen und unerwarteten Vielfalt darin, wie sich Elternpaare um ihr Nest kümmern. Ein internationales Team unter der Leitung von Max-Planck Wissenschaftlern fand heraus, dass sich einige Paare fast stündlich beim Brüten abwechselten, während bei anderen ein Elternteil bis zu 50 Stunden auf dem Nest sitzen blieb. Die Vielfalt dieser Brutrhythmen entsteht laut der Studie weniger durch das Risiko, zu verhungern, sondern vielmehr durch das Risiko, gefressen zu werden. Überraschenderweise folgt der Rhythmus der Nestfürsorge oft nicht dem 24-Stunden-Tag. mehr

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Fledermäuse sind nicht nur gewandte Flieger, sondern auch rekordverdächtig schnell mehr
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Ein Team um Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat erstmals nachgewiesen, dass Vögel im Schlafmodus fliegen können. mehr
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Weibliche Weißbrauenkuckucke müssen sich mit einem einzigen Männchen begnügen mehr
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Die normalerweise tagaktiven Vögel brauchen für die Änderung ihres Biorhythmus vor dem Abflug in ihre Winterquartiere keine Zeit zur Anpassung mehr
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Singen in der Einflugschneise

8. September 2016
Vögel stimmen ihr Gesangsverhalten auf Fluglärm ab mehr
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In städtischer Umgebung haben die Vögel weniger und kleinere Junge als auf dem Land mehr
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Fregattvögel schlafen im Flug in ähnlichen Mustern wie an Land, aber deutlich weniger mehr
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Abschluss der 67. Jahresversammlung mit Podiumsdiskussion zum „Internet der Dinge“ mehr
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Gestische Kommunikation von Bonobos und Schimpansen zeichnet sich durch Rollenwechsel und klar unterscheidbare Kommunikationsstile aus mehr
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Erfolg unterschiedlicher Persönlichkeitstypen hängt bei Kohlmeisen von der Populationsdichte ab mehr
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Keine stille Nacht

22. Dezember 2015
Fledermäuse passen ihre Echoortungslaute an Lärm an mehr
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Ohne ihren Geruchssinn können Heringsmöwen Abweichungen von ihrem natürlichen Flugkorridor nicht ausgleichen mehr
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