Den Wurzeln der Sprache auf der Spur: Schimpansen in freier Wildbahn; Kibale National Park, Uganda. ©MPIO/Mitani

Nah verwandte Arten

Durch Untersuchungen sehr nah verwandter Arten (Menschen - Menschenaffen) ermöglichen sich wichtige Rückschlüsse auf die Wurzeln und die Entstehung von Sprache.

Bonobos verwenden komplexe Kommunikationsformen, um ihre sozialen Beziehungen untereinander zu pflegen und zu verstärken.

Bonobos (Pan paniscus)

Die Bonobo-Studien finden an zwei Feldstationen in der Demokratischen Republik Kongo statt:

(1) Lui Kotal, Salonga National Park (in Kooperation mit Dr. B. Fruth und Dr. G. Hohmann, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig), und

(2) Wamba, Luo Scientific Reserve (in Kooperation mit Prof. T. Furuichi, Kyoto Universität, Japan).

 

Schimpansen ernähren sich nicht nur von Pflanzen und deren Früchten, sondern jagen andere Tierarten, wie z.B. rote Stummelaffen (Procolobus badius). Beim Beuteverzehr finden gestische Interaktionen statt, um einen Teil der Beute zu erlangen.

Schimpansen (Pan troglodytes)

Die Schimpansen-Studien führen wir an drei Feldstationen in Uganda und der Elfenbeinküste durch:

(1) Kanyawara, Kibale National Park, Uganda (in Kooperation mit Dr. M. Muller, University of New Mexico, USA und Prof. R. Wrangham, Harvard University, USA),

(2) Ngogo, Kibale National Park, Uganda (in Kooperation mit Prof. J. Mitani, University of Michigan, USA und Prof. D. Watts, Yale University, USA)

(3) Taï, Taï National Park, Elfenbeinküste (in Kooperation mit Dr. R. Wittig and Prof. C. Boesch, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Deutschland).

                              


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