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Jennifer Golbol
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Abteilung Tierwanderungen und Immunökologie

Die Welt ist überschaubar und gleichzeitig eng geworden. Und doch gibt uns das Leben immer noch große Rätsel auf und ist voll von wissenschaftlichen Überraschungen. Leben ist charakterisiert durch Bewegung: panta rhei (alles ist im Fluss, laut Heraklit).

Mit unserem Team dürfen wir erforschen, wie sich Tiere über den gesamten Planeten bewegen, wie sie ihre schwierigen Wanderungen überleben, und wie und warum sie letztendlich sterben. Wir untersuchen dabei, wie die Physiologie der Tiere, ihr Sozialsystem, aber auch wie Umweltfaktoren die Entscheidungen von Individuen beeinflussen.

Die Ergebnisse unserer Studien werden uns zeigen, wie eng verbunden die natürlichen Lebensvorgänge sind, angefangen von Viren, die Enten am Bodensee befallen, über Kraniche, die den Himalaya überfliegen, bis hin zu Galapagos-Schildkröten, die in ihrem jahrhundertelangen Leben jährliche Wanderungen unternehmen.

Unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Entwicklungen werden das grundsätzliche biologische Verständnis über die Tiere in freier Wildbahn verbessern. Gleichzeitig können wir damit helfen, einen gesunden Planeten zu erhalten.

Tiere bewegen sich ständig, aber für einen Großteil der Zeit wissen wir nicht, wo sie sind und was sie unternehmen. Wir sollten es jedoch wissen, da Tiere unsere Nahrung sichern, uns erfreuen uns aber auch ernsthaft in Gefahr bringen können, wenn sie Krankheiten, wie z.B. die Vogelgrippe, übertragen. Wir sind überzeugt, dass wir die einzelnen Entscheidungen wandernder Tiere verstehen müssen, um vorauszusagen, was mit uns und mit dem Planeten geschieht.

Deshalb müssen wir Körper und Gedanken der Tiere von außen beobachten. Sie sollen unsere Augen, Ohren und Nasen überall auf der Welt sein, selbst an den unzugänglichsten Orten, die wir Menschen nur selten erreichen. Wir können dies nur mithilfe von Miniatur-Fahrtenschreibern verwirklichen, die von den Tieren getragen werden und die an jedem Ort der Welt vom All aus ausgelesen werden können. Damit werden wir in der Lage sein, die Welt aus der Sicht der Tiere zu fühlen und zu erleben. Vielleicht ändert sich dadurch, wie wir Menschen mit dem kostbaren Leben auf der Erde umgehen.

Das Ziel der ICARUS Initiative ist es, die globalen Wanderbewegungen kleiner Tiere durch ein Satellitensystem zu beobachten. Globale Daten über Tierbewegungen sind in der heutigen, international vernetzten Welt unabdingbar um zu verstehen, wie man gleichzeitig

Icarus

Das Ziel der ICARUS Initiative ist es, die globalen Wanderbewegungen kleiner Tiere durch ein Satellitensystem zu beobachten. Globale Daten über Tierbewegungen sind in der heutigen, international vernetzten Welt unabdingbar um zu verstehen, wie man gleichzeitig [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Ornithologie verwendet derzeit Movebank um die täglichen Bewegungen von mehreren Vogelarten, die in Europa, Afrika und dem Nahen Osten wandern, zu beobachten. Die Forscher beobachten alle Bewegungen, analysieren sie und ergänzen täglich die neuen Routen.

Movebank

Das Max-Planck-Institut für Ornithologie verwendet derzeit Movebank um die täglichen Bewegungen von mehreren Vogelarten, die in Europa, Afrika und dem Nahen Osten wandern, zu beobachten. Die Forscher beobachten alle Bewegungen, analysieren sie und ergänzen täglich die neuen Routen. [mehr]
Auf den Spuren von Weißstorch, Waldrapp und Co.: Verfolgen Sie mit dem Animal Tracker die Routen von Wildtieren auf der ganzen Welt fast in Echtzeit! Wo sich die Tiere auch befinden, mit dem Animal Tracker sind Sie stets dabei – dank GPS-Signalen, die winzige Sender auf dem Rücken der Tiere senden und

Animal Tracker

Auf den Spuren von Weißstorch, Waldrapp und Co.: Verfolgen Sie mit dem Animal Tracker die Routen von Wildtieren auf der ganzen Welt fast in Echtzeit! Wo sich die Tiere auch befinden, mit dem Animal Tracker sind Sie stets dabei – dank GPS-Signalen, die winzige Sender auf dem Rücken der Tiere senden und [mehr]
Besucher finden auf dem Gelände des Max-Planck-Instituts in Möggingen an zentraler Stelle das Medienhaus "Hennhouse". Dort können unsere Gäste ohne vorherige Anmeldung die Arbeit unseres Instituts und aktuelle Forschungsprojekte in Filmen und Slideshows erleben

MaxCine

Besucher finden auf dem Gelände des Max-Planck-Instituts in Möggingen an zentraler Stelle das Medienhaus "Hennhouse". Dort können unsere Gäste ohne vorherige Anmeldung die Arbeit unseres Instituts und aktuelle Forschungsprojekte in Filmen und Slideshows erleben [mehr]
 
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