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Start einer Sojus 2-1A vom Cosmodrom in Baikonur. Eine Rakete dieses Typs hat nun die erste Icarus-Komponente zur ISS gebracht. Im Bordcomputer OBC-I Bild vergrößern
Start einer Sojus 2-1A vom Cosmodrom in Baikonur. Eine Rakete dieses Typs hat nun die erste Icarus-Komponente zur ISS gebracht. Im Bordcomputer OBC-I laufen künftig alle Daten der Icarus-Sender ein und werden weiterverarbeitet. [weniger]

Die zentrale Rechnereinheit von Icarus wird in der Druckkabine des russischen Moduls der Internationalen Raumstation ISS installiert. Sie wird in Zukunft dafür verantwortlich sein, die von der Icarus-Antenne empfangenen Signale zu dekodieren und die verschiedenen Datenströme voneinander zu trennen.

Der Onboard-Computer wird voraussichtlich nach dem Start der Antenne Anfang Februar 2018 angeschlossen und eingeschaltet. Danach können die Forscher um Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie erstmals die Kommunikationskette zwischen dem Computer an Bord und dem Nutzer-Datenzentrum auf der Erde testen und – falls notwendig – Kinderkrankheiten beheben.

Mit dem globalen Tierbeobachtungssystem Icarus von Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie beginnt eine neue Ära in der Verhaltensforschung: Forscher können dann die Wanderungen von kleinen Tieren rund um den Globus verfolgen, die Ausbreitung von Krankheiten untersuchen und vielleicht sogar Naturkatastrophen vorhersagen.

HR

 
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