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Babette Eid
Babette Eid
MaxCine, Zentrum für Kommunikation
und Austausch
Leiterin
Telefon:+49 162 4009363
E-Mail:beid@...

Aktuell

Sei mit dabei!

Bist du motiviert, selbstständig und vor allem neugierig? Wir suchen Jungforscher, die längerfristig mit uns zusammenarbeiten möchten. Das Interesse an der Zukunft aller Lebewesen auf unserem Planeten, Eigensinn, Kreativität und Spaß am Diskutieren gehören auch dazu.

Projektteilnehmerin Anna ruft euch auf: "Vielleicht hast auch du Lust, bei unseren Reisen dabei zu sein, uns mitten in die Natur zu begleiten, einmalige wissenschaftliche Erlebnisse und Erfahrungen zu machen und mit mir zum ICARUS-Botschafter für Jungforscher zu werden."

Schicke uns Deine Bewerbung (mit Name, Geburtsdatum, Kontakt- und E-Mailadresse) und überzeuge uns, warum Du unbedingt mit dabei sein solltest. Eure Bewerbungen können so erstellt sein, wie Ihr es für richtig haltet: geschrieben, mit Zeichnungen, mit Fotos, als Film, als Comic, die Beschreibung eines Projektes, ein Satz, eine Idee… was immer Euch in den Sinn kommt.

Alter: ab 11 Jahren, Englischkenntnisse erwünscht. Die nächsten Termine: Kurzcamp 3.-4. März 2018 in Radolfzell, Jugendkonferenz Ende April, Sommercamp Anfang Juli vermutlich in Frankreich. Kontakt: Babette Eid, infomaxcine@orn.mpg.de

Mit ICARUS in die Zunkunft

Wir möchten live mit dabei sein: Das System ICARUS - zur Erforschung von Tieren mit Hilfe von Weltraumsatelliten - soll die außerordentlichen Sinnesleistungen vieler Tiere - ihren sprichwörtlichen „siebten Sinn“ - für den Menschen nutzbar machen. Die Tiere auf unserer Erde sind ständig in Bewegung. Über ihre Reisen ist kaum etwas bekannt. ICARUS möchte das in den nächsten Jahren ändern. Mit unserem Direktor Prof. Dr. Martin Wikelski, der dieses zukunftsweisende Projekt ins Leben ruft, erleben und erfahren wir, wie es weitergeht.

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Should I Stay Or Should I Go?

Kids und Teens aus verschiedenen europäischen Ländern begleiten in diesem Projekt über viele Jahre hinweg Amseln auf ihren Reisen, nämlich das wissenschaftliche Projekt „Amseln ohne Grenzen“ unter Leitung von Dr. Jesko Partecke und dem Direktor des Instituts Prof. Dr. Martin Wikelski.

Let's Go! 2 

In den Pfingstferien 2017 waren wir im Doñana National Park auf unserem zweiten Sommercamp "Let's go! 2" wo wir den spanischen Amseln auf die Spur kamen. Wie unterscheiden sich die Amseln dort im Vergleich zu "unseren" Vögeln? Was machen sie im Winter? Aber auch sonst haben wir viel über die Natur dort gelernt. Hier geht es zu unserem Blog, auf dem wir regelmäßig aus dem Camp berichten.

Hintergrund: das Forschungsprojekt

Wissenschaftler haben festgestellt, dass es bei vielen Vogelarten zwei Gruppen von Vögeln gibt: Die einen fühlen sich in der Heimat absolut wohl, die anderen werden im Herbst von der Reiselust gepackt. Alle Amseln, die zum Beispiel in Russland leben, machen sich jedes Jahr auf den langen Weg in den Süden, um dem eisigen Sibirischen Winter zu entkommen. Im Gegensatz zu diesen sind die spanischen, italienischen oder französischen Amseln reine „Stubenhocker“, die auch über den Winter in ihrer Heimat verweilen. Damit nicht genug, in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es sowohl ziehende als auch sesshafte Amseln, die sogar in der gleichen Region zusammenleben. Mit Hilfe von Radio-Sendern beobachten die Wissenschaftler Martin Wikelski und Jesko Partecke sesshafte und ziehende Amselvölker aus verschiedenen Ländern (Russland, Finnland, Polen, Deutschland, Frankreich, Spanien) über mehrere Jahre hinweg. In Zukunft sollen außerdem die neuen ICARUS-Sender zum Einsatz kommen. Das begeistert auch unsere Bundeskanzlerin.

Mit den Forschern rätseln

Warum einige Vögel das Reisen lieben und andere an ihrem Geburtsort bleiben, ist immer noch ein Rätsel. Was passiert, wenn Amseln in den falschen Zug einsteigen und in die entgegengesetzte Richtung reisen? Können sie spontan reagieren, wenn das Klima sich ändert? Können wir von ihrem Verhalten etwas über unser Klima lernen? Lässt eine russische Amsel auf ihrem Weg in den Süden eine deutsche in ihren Zug einsteigen, um zusammen die spanischen Freunde zu besuchen? Wie unterhalten sich russische, deutsche und französische Amseln in ihren gemeinsamen Überwinterungsgebieten? Wer sagt denn den Amseln aus Russland im Frühjahr, dass es wieder Zeit ist, aus dem warmen Süden nach Hause in den Norden zu ziehen? Und wie steht es mit den Südländern? Wer bucht ihre Flüge?

Letztendlich stehen hinter all diesen Fragen zwei Vermutungen, auf die es gilt eine Antwort zu finden: Ist das „Wissen“ auf die Reisen gehen zu „müssen“ den Amseln angeboren? Oder beeinflussen Umweltfaktoren die Entscheidung der Amsel? - „Wenn ich in Radolfzell genügend Futter finde oder ein günstiges Restaurant, dann bleib ich doch diesen Winter hier!“ Bei diesem grenzenlosen Projekt ist es ebenso wichtig Umweltdaten mit einzubeziehen, wie auch die möglichen Einflüsse des Menschen in den verschiedenen „Amselregionen“ zu erörtern.

Mit den Amseln in der Welt der Wissenschaft

Amseln ziehen durch Europa und kennen dabei keine Grenzen. In den kommenden Jahren werden wir uns wie die Amseln real, aber auch virtuell und in Gedanken quer durch Europa bewegen. Wir werden das Projekt „Amseln ohne Grenzen“ mit all seinen Aspekten vom Anfang bis zum Ende mitverfolgen. Wir lernen den kleinen schwarzen Vogel mit dem orange/gelben Schnabel vor der Haustür, im Garten, in der Stadt, im Wald und in anderen Ländern näher kennen. Wir begleiten die Wissenschaftler, schauen ihnen über die Schulter, erfahren wie sie arbeiten, und welchen Hürden sie begegnen. Wir üben uns selbst an verschiedenen Methoden, im wissenschaftlichen Denken und Fragenstellen. Wir erleben wie manch ein Meilenstein gesetzt wird und wie neues Wissen geschaffen wird: „Unsere“ Amseln sollen mit unter den ersten Tieren sein, die die ersten ICARUS-Sender tragen werden.

Mit anderen gemeinsam

Es gibt vieles zu erleben: Wissenschaft, Abenteuer, Reisen und neue Erkenntnisse! Mit MaxCine und MPIO shippen, in Earthporns rumoxidieren, als Smombie wildlifeacting, egoshooting sightchanged, carpe diem mit verhaltensorginellen Minuskumpeln und Yolo, BFF with digital Natives mitten im Wifrok, futuring und arten, blackbird boarderpassing, internature protect, by Icarus globalfly: Je eine Gruppe aus den Ländern Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Polen, Russland und Finnland wird ausgewählt. Als Teilnehmer bei „MaxCine, should I stay or should I go?“ könnt Ihr Euch mit Jugendlichen dieser Gruppen über das Leben der Tiere, deren Wege, die Natur, verschiedene Länder bzw. Kulturen, Lebensgewohnheiten, die gemeinsame Zukunft des Planeten und vieles mehr austauschen. Dabei werden wir auch anderen Tieren begegnen und weitere spannende Wissenschaftler kennenlernen. Ihr könnt Euch als Forscher, Berichterstatter oder Ausstellungsmacher erproben, sowie als Amselbotschafter und ICARUS-Botschafter in Euren Ländern, Euren Schulen auftreten. Ihr habt die Möglichkeit, jedes Jahr an einem 10-tägigen Camp, welches an unterschiedlichen Orten stattfinden wird, dabei zu sein. Das Programm für die Camps setzt sich aus drei Teilen zusammen: Konferenz (aktuelle Berichterstattung, Impulsvorträge und Ideenaustausch), Schulung (Techniken, Recherche, Darstellung) und Feldarbeit (mitten in der Natur, Kreativität, Fun).

Während dieser Zeit möchten wir Euch auf Eurem Weg als forschende, frei denkende „Naturgenies“ bei verschiedenen Themen unterstützen und schulen. Es ist uns wichtig, das Projekt und Programm nicht detailliert vorab festzulegen, sondern immer wieder an Eure Bedürfnisse, Ideen und die aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Mit einem anderen Blick

Wir machen die Amsel berühmt! Was macht die Amsel (so) besonders? Während wir die Amseln quer durch Europa mit den Wissenschaftlern begleiten, möchten wir die erste Internationale BlackBird Exhibition (Amsel Ausstellung; „She is famous now!“) zusammenstellen. Zwar haben die Beatles ihr schon eine Hauptrolle in einem ihrer Songs gegeben und Picasso hat eine Amsel modelliert, aber dennoch ist sie nie eine echte Berühmtheit geworden. Gemeinsam begeben wir uns auf eine internationale Recherche über die Spuren der Amsel; angefangen bei den wissenschaftlichen Aspekten, wie dem phylogenetischen Stammbaum, weiter über die Vogelstimme, "Blackbird" von den Beatles, Kinderliedern, die bildende Kunst, Theater, Tänze, Filme, Mythologie, das Märchen, Bedeutung/Stellung in verschiedenen Kulturen, bis hin zum Mythos über das schnellste Spionageflugzeug der Welt. Wir durchforsten alles was uns in die Quere kommt und rücken die Amsel ins Rampenlicht.

 
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