Ansprechpartner

Dr. Jesko Partecke

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Catarina Miranda

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Ökologische und evolutionäre Konsequenzen der verstädternden Welt

Ökologische und evolutionäre Konsequenzen der verstädternden Welt

Weltweit beeinflusst und kontrolliert der Mensch viele Ökosysteme. Eines der wohl spektakulärsten von Menschen verursachten Umweltveränderungen ist die Existenz und weltweit rasche Ausbreitung urbaner Gebiete. Viele Tier- und Pflanzenarten haben sich in diesem neuen urbanen Ökosystem in unmittelbarer Nachbarschaft zum Menschen erfolgreich etabliert. Der Verstädterungsprozess von diesen Arten ermöglicht es wertvolle Erkenntnisse über ökologische Veränderungen zu sammeln. Die Städte sind hier in mancher Hinsicht „ideale Freilandlaboratorien“, da der Einfluss des Menschen auf die Ökologie auch evolutionäre Konsequenzen haben kann und damit die evolutionäre Veränderung von Arten beschleunigen kann. Aktuell untersuchen wir in kombinierten Freiland/Laborstudien, ob das Stadtleben die allgemeine Verhaltensdisposition und die zugrundeliegenden physiologischen Mechanismen von Singvögeln verändert. In einem weiteren Forschungsvorhaben untersuchen wir den Einfluss des nächtlichen Kunstlichts auf die tages- und jahreszeitliche Organisation von Singvögeln.

 
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