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Jennifer Golbol

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FAO-Wildtiere und Gesundheit von Ökosystemen

FAO-Wildtiere und Gesundheit von Ökosystemen

Bevölkerungswachstum sowie moderne Transportwege und verstärkter globaler Handel von Tieren und Tierprodukten haben die Verbreitung von Zoonosen beschleunigt - Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Mensch und umgekehrt vom Mensch auf Tiere übergehen können. Diese können verheerenden Schaden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden  anrichten. A/H1N1 (Schweinegrippe) und der Erreger der Vogelgrippe H5N1 sind nur zwei Bespiele.

Eine gemeinsame Absichtserklärung wurde am 30. Mai von der FAO und dem Max-Planck-Institut für Ornithologie, Teilinstitut Radolfzell, unterzeichnet. Durch diese strategische Partnerschaft wollen beide Organisationen ihr Wissen und ihre Ressourcen bündeln um das Problem anzugehen.

Eines der Hauptziele der Partnerschaft wird sein, landwirtschaftlich-ökologische Gebiete mit dem höchsten Risiko für Krankheitsübertragungen zwischen Menschen, Nutztieren und Wildtieren zu bestimmen.

Die Vereinbarung verpflichtet die FOA und das MPIO auch, andere Länder dabei zu unterstützen, das Gleichgewicht zwischen der Erhaltung natürlicher Ressourcen und der Biodiversität auf der einen Seite und gleichzeitiger Intensivierung landwirtschaftlicher Produktion zur Sicherung der Ernährung auf der anderen Seite zu gewährleisten.

Exakte Kenntnisse über Wildtierzugrouten und jahreszeitlicher Habitatnutzung werden mit den FAO Daten zu menschlichen Parametern wie Nutztierproduktion, landschaftlichen Veränderungen durch Agrar- und Forstwirtschaft und zunehmende Wohnbebauung kombiniert. Dies erlaubt einen genaueren Einblick in die Tier- und Menschinteraktionen auf der Erde.

So kann man effektiv auf Gesundheitsrisiken eingehen, weil ein globales Frühwarnsystem für Krankheiten entsteht, das sagt, wo Krankheiten ausbrechen können und auf welchem Weg sie an welche Orte auf der Erde übertragen werden.

Die FAO intensiviert ihr ‚One Health’ Programm, das  fachübergreifende Kollaborationen vorsieht, um schwierige Gesundheitsthemen zu lösen, die sich aus den Mensch-Nutztier-Wildtier-Kontakten ergeben. Deshalb arbeitet sie eng mit Partnern wie dem MPIO eng zusammen.

 

 

 
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