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Jennifer Golbol
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Standort Radolfzell

In Möggingen am Bodensee befindet sich seit 1946 die Vogelwarte Radolfzell, eine international führende Einrichtung der Ornithologie.
1901 gründete die Deutsche Ornithologische Gesellschaft unter Johannes Thienemann, der zur Erforschung des Vogelzugs die Vogelberingung entwickelte, eine Vogelwarte im damaligen Ostpreußen (heute Vogelwarte Rybatschi). Diese wurde 1924 in die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft aufgenommen.

<p>Die Leiter der Vogelwarte Radolfzell Ernst Schüz (l.) und Rudolf Kuhk (r.) vor Schloss Möggingen</p> Bild vergrößern

Die Leiter der Vogelwarte Radolfzell Ernst Schüz (l.) und Rudolf Kuhk (r.) vor Schloss Möggingen

Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg drohte der Vogelwarte Rossitten Auflösung und Verlust aller Unterlagen, weshalb Baron Nikolaus von Bodman, selbst Ornithologe, in seinem Schloss den Wissenschaftlern einen neuen idealen Standort am Bodensee bot, einer der vogelreichsten Regionen des europäischen Binnenlandes. Bereits 1949 wurde die Vogelwarte in die Max-Planck-Gesellschaft übernommen, 1959 an das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie als Forschungsstation angegliedert und 1962 mit einem Gebäude gegenüber des Schlossgeländes am Obstberg erweitert.
Die Weiterentwicklung seit 2008 machte es notwendig, das alte Labor- und Bürogebäude am Obstberg durch einen größeren, moderneren Neubau, der 2011 fertig gestellt wurde, zu ersetzen.
Heute ist das Teilinstitut Radolfzell eine von vier Abteilungen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, dessen zweiter Sitz mit zwei Abteilungen im bayerischen Seewiesen bei Starnberg liegt.
Seit Dezember 2007 ist Prof. Dr. Martin Wikelski, in der Nachfolge von Prof. Dr. Peter Berthold, Direktor der Abteilung für Tierwanderung und Immunökologie des Max-Planck-Instituts für Ornithologie/Teilinstitut Radolfzell und gleichzeitig Professor für Ornithologie an der Universität Konstanz. So haben die Wissenschaftler eine vorteilhafte, enge Anbindung an eine der Exzellenz-Universitäten Deutschlands und an die Max-Planck-Gesellschaft als eine der führenden Forschungsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland mit über 80 Instituten verschiedenster Ausrichtung.

 
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