Veranstaltungen in Seewiesen und Radolfzell

September 2016
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Context dependent signalling in birds

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Vögel schlafen beim Fliegen in ähnlichen Mustern wie beim Schlafen an Land

Soziales Spiel ist ein häufiges Verhalten bei Menschenaffen, welches komplexe Formen gestischer Kommunikation einschließt. Kaum etwas ist jedoch darüber bekannt, inwiefern diese Signale an spezifische Merkmale von Artgenossen angepasst werden. Marlen Fröhlich und Simone Pika der Humboldt-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie, zusammen mit Roman Wittig vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, untersuchten erstmals die Verwendung von Gesten zur Spielaufforderung in zwei freilebenden Schimpansen-Gruppen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass unsere nächsten Verwandten Gesten flexibel an die soziale Situation und die individuellen Matrizen ihrer Interaktionspartner anpassen können.

Verwendung von Gesten zur Spielaufforderung

Soziales Spiel ist ein häufiges Verhalten bei Menschenaffen, welches komplexe Formen gestischer Kommunikation einschließt. Kaum etwas ist jedoch darüber bekannt, inwiefern diese Signale an spezifische Merkmale von Artgenossen angepasst werden. Marlen Fröhlich und Simone Pika der Humboldt-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie, zusammen mit Roman Wittig vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, untersuchten erstmals die Verwendung von Gesten zur Spielaufforderung in zwei freilebenden Schimpansen-Gruppen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass unsere nächsten Verwandten Gesten flexibel an die soziale Situation und die individuellen Matrizen ihrer Interaktionspartner anpassen können. [mehr]
In der Reihe "Post aus..." des Journals Max-Planck-Forschung berichtet Amanda Monte aus dem Regenwald in Brasilien. Die Doktorandin aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie forscht über die Kommunikation von Kolibris und versucht herauszufinden, wie sie ihre Laute erlernen.

Auf leisen Sohlen durch den Regenwald

In der Reihe "Post aus..." des Journals Max-Planck-Forschung berichtet Amanda Monte aus dem Regenwald in Brasilien. Die Doktorandin aus der Abteilung Verhaltensneurobiologie forscht über die Kommunikation von Kolibris und versucht herauszufinden, wie sie ihre Laute erlernen. [mehr]
Martin Wikelski erforscht die Sinnesleistungen von Tieren in ihrer natürlichen Umgebung: Mit dem Satelliten-gestützten Beobachtungssystem Icarus ist er ein Pionier auf dem Gebiet der Wildtier-Telemetrie. Der Direktor in Radolfzell und Professor an der Uni Konstanz erhält für seine bahnbrechende Forschungen den diesjährigen Max-Planck-Forschungspreis.

Martin Wikelski erhält den diesjährigen Max-Planck-Forschungspreis

Martin Wikelski erforscht die Sinnesleistungen von Tieren in ihrer natürlichen Umgebung: Mit dem Satelliten-gestützten Beobachtungssystem Icarus ist er ein Pionier auf dem Gebiet der Wildtier-Telemetrie. Der Direktor in Radolfzell und Professor an der Uni Konstanz erhält für seine bahnbrechende Forschungen den diesjährigen Max-Planck-Forschungspreis. [mehr]
Forscher aus der Gruppe "Kommunikation und Sozialverhalten" fanden heraus, dass bei einem tropischen Vögel (Zonotrichia capensis) starker Lärm z.B. durch Verkehr dazu führt, dass sie morgens früher zu singen beginnen. Künstliches Nachtlicht hingegen hatte keinen Einfluss auf den Gesang. Das könnte daran liegen, dass in Äquatornähe durch die geringen Schwankungen der Tageslängen die Vögel weniger sensibel auf Lichtverschmutzung reagieren.

Lärmverschmutzung führt dazu, dass tropische Vögel morgens früher singen

Forscher aus der Gruppe "Kommunikation und Sozialverhalten" fanden heraus, dass bei einem tropischen Vögel (Zonotrichia capensis) starker Lärm z.B. durch Verkehr dazu führt, dass sie morgens früher zu singen beginnen. Künstliches Nachtlicht hingegen hatte keinen Einfluss auf den Gesang. Das könnte daran liegen, dass in Äquatornähe durch die geringen Schwankungen der Tageslängen die Vögel weniger sensibel auf Lichtverschmutzung reagieren. [mehr]
Mit ihrem Projekt möchten die Wissenschaftler herausfinden, wie Konflikte, Kooperationen und Kommunikation dazu beitragen, eine Gemeinschaft zu formen. Dazu vergleichen sie eine Ameisen- und eine Spinnenart, die beide gruppenlebend sind, ihre Nahrung teilen und als Gruppe zu einem neuen Nestplatz aufbrechen – die Verwandtschaftsverhältnisse in der Gruppe unterscheiden sich jedoch zwischen den Arten. Wie die Individuen jeweils mit den entstehenden Interessenskonflikten umgehen und miteinander kooperieren, liefert Erkenntnisse zum allgemeinen Verständnis der Funktion biologischer Kollektive.

Alex Jordan aus der Abteilung Kollektivverhalten wird zusammen mit einem israelischen Kollegen für drei Jahre von der Minna-James-Heineman-Stiftung unterstützt

Mit ihrem Projekt möchten die Wissenschaftler herausfinden, wie Konflikte, Kooperationen und Kommunikation dazu beitragen, eine Gemeinschaft zu formen. Dazu vergleichen sie eine Ameisen- und eine Spinnenart, die beide gruppenlebend sind, ihre Nahrung teilen und als Gruppe zu einem neuen Nestplatz aufbrechen – die Verwandtschaftsverhältnisse in der Gruppe unterscheiden sich jedoch zwischen den Arten. Wie die Individuen jeweils mit den entstehenden Interessenskonflikten umgehen und miteinander kooperieren, liefert Erkenntnisse zum allgemeinen Verständnis der Funktion biologischer Kollektive.

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Der morgendliche Gesang der Vögel wird durch Licht getriggert. Dies konnten Wissenschaftler der Abteilung Verhaltensökologie und Evolutionäre Genetik erstmals experimentell durch künstliche Beleuchtung des Lebensraumes bei Nacht beweisen. Vor allem Rotkehlchen, aber auch die anderen drei untersuchten Vogelarten Amsel, Blau- und Kohlmeise reagierten auf nächtliche Beleuchtung der Wissenschaftler durch früheren Gesang am Morgen, sangen dann aber auch wieder später, wenn das Licht ausgemacht wurde. Flexibilität im Verhalten ist also eine wichtige Komponente der Vögel, um auf künstliche nächtliche Beleuchtung zu reagieren.

Vögel passen ihr Gesangsverhalten an die Lichtbedingungen an

Der morgendliche Gesang der Vögel wird durch Licht getriggert. Dies konnten Wissenschaftler der Abteilung Verhaltensökologie und Evolutionäre Genetik erstmals experimentell durch künstliche Beleuchtung des Lebensraumes bei Nacht beweisen. Vor allem Rotkehlchen, aber auch die anderen drei untersuchten Vogelarten Amsel, Blau- und Kohlmeise reagierten auf nächtliche Beleuchtung der Wissenschaftler durch früheren Gesang am Morgen, sangen dann aber auch wieder später, wenn das Licht ausgemacht wurde. Flexibilität im Verhalten ist also eine wichtige Komponente der Vögel, um auf künstliche nächtliche Beleuchtung zu reagieren.

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Unsere Humboldt-Forschungsgruppe startete gerade eine neue Studie zur kommunikativen Entwicklung von Kindern von 0-24 Monaten. Interessierte Eltern können (vertraulich) bei der Online-Umfrage mitmachen und dort anhand eines Entwicklungskalenders die Fortschritte ihres Babies dokumentieren. Ein Artikel über diese Studie ist in der Novemberausgabe der Zeitschrift "Baby und Familie" zu lesen, die es in allen Apotheken gibt.

Mitmachprojekt: Meilensteine der Sprache

Unsere Humboldt-Forschungsgruppe startete gerade eine neue Studie zur kommunikativen Entwicklung von Kindern von 0-24 Monaten. Interessierte Eltern können (vertraulich) bei der Online-Umfrage mitmachen und dort anhand eines Entwicklungskalenders die Fortschritte ihres Babies dokumentieren. Ein Artikel über diese Studie ist in der Novemberausgabe der Zeitschrift "Baby und Familie" zu lesen, die es in allen Apotheken gibt. [mehr]
Gänsevater Micha Quetting fliegt fleißig mit seinen Graugänsen. Huckepack auf den Gänsen sitzt jedoch nicht Nils Holgersson, sondern modernste High-Tech, mit deren Hilfe Martin Wikelski die genaue Aerodynamik des Vogelfluges entschlüsselt.

Nils Holgersson mal anders...

Gänsevater Micha Quetting fliegt fleißig mit seinen Graugänsen. Huckepack auf den Gänsen sitzt jedoch nicht Nils Holgersson, sondern modernste High-Tech, mit deren Hilfe Martin Wikelski die genaue Aerodynamik des Vogelfluges entschlüsselt. [mehr]
Die Liste der Tierarten, die Sie mit dem Animal Tracker verfolgen können, wird immer länger: neu hinzugekommen sind: Himalaya-, Raben- und Truthahngeier, Prachtfregattvögel, Schwarzstörche, Singschwäne, Weißkopfseeadler und als erste Säugerart: Schwarze Flughunde.Auf vielfachen Wunsch haben wir auch zwei neue Funktionen eingebaut: Sie können nun Tierarten filtern und nach bestimmten Tieren suchen.

Neue Funktionen und Tierarten im Animal Tracker

Die Liste der Tierarten, die Sie mit dem Animal Tracker verfolgen können, wird immer länger: neu hinzugekommen sind: Himalaya-, Raben- und Truthahngeier, Prachtfregattvögel, Schwarzstörche, Singschwäne, Weißkopfseeadler und als erste Säugerart: Schwarze Flughunde.
Auf vielfachen Wunsch haben wir auch zwei neue Funktionen eingebaut: Sie können nun Tierarten filtern und nach bestimmten Tieren suchen. [mehr]
Martin Wikelski berichtet Eindrücke von seiner Feldarbeit mit afrikanischen Flughunden zu Fotos vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Christian Ziegler.

Das bewegte Leben der Flughunde

Martin Wikelski berichtet Eindrücke von seiner Feldarbeit mit afrikanischen Flughunden zu Fotos vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Christian Ziegler. [mehr]
Neue Max-Planck-Themenseite: Die Tiere unserer Erde sind ständig in Bewegung — sie fliegen, schwimmen und wandern tausende Kilometer, oder auch nur wenige hundert Meter. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: über ihre Reisen ist kaum etwas bekannt. Icarus soll das in den nächsten Jahren ändern. Mit dem Wissen über die Tiere können wir viel über den Zustand unseres Planeten lernen.

http://www.tiersensoren.mpg.de/

Neue Max-Planck-Themenseite: Die Tiere unserer Erde sind ständig in Bewegung sie fliegen, schwimmen und wandern tausende Kilometer, oder auch nur wenige hundert Meter. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: über ihre Reisen ist kaum etwas bekannt. Icarus soll das in den nächsten Jahren ändern. Mit dem Wissen über die Tiere können wir viel über den Zustand unseres Planeten lernen. [mehr]
Max Planck Cinema: Film über die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltensökologie und Evol. Genetik zum Thema Partnerwahl und Partnertreue bei Blaumeisen.

Max Planck Cinema: Neue Filme über Partnerwahl bei Blaumeisen und Vaterschaftstests

Max Planck Cinema: Film über die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltensökologie und Evol. Genetik zum Thema Partnerwahl und Partnertreue bei Blaumeisen.
Wer ist der Vater? Diese Frage lässt sich heutzutage rasch klären - bei Tieren wie beim Menschen. Eine Animation erklärt, wie ein solcher Vaterschaftstest funktioniert.

Max Planck Cinema: Vaterschaftsanalysen

Wer ist der Vater? Diese Frage lässt sich heutzutage rasch klären - bei Tieren wie beim Menschen. Eine Animation erklärt, wie ein solcher Vaterschaftstest funktioniert. [mehr]
Buteo-Morph ist ein Citizen Science Projekt unseres Instituts für alle interessieren Vogelbeobachter: Europaweit werden Daten gesammelt über geographische und zeitliche Unterschiede in der Verbreitung verschiedener Morph-Typen bei Mäusebussarden.

Mitmachprojekt für Jedermann: Farbmorphe von Mäusebussarden

Buteo-Morph ist ein Citizen Science Projekt unseres Instituts für alle interessieren Vogelbeobachter: Europaweit werden Daten gesammelt über geographische und zeitliche Unterschiede in der Verbreitung verschiedener Morph-Typen bei Mäusebussarden.
 
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